Als erstes Land der Welt betreiben die Niederlande den Eisenbahnverkehr ausschließlich mit "grünem" Strom. Alle Züge der staatlichen Bahngesellschaft Nederlandse Spoorwegen (NS) fahren seit Anfang 2017 nur noch mit regenerativer Energie, welche das Rotterdamer Energieunternehmen Eneco auf Basis von Windkraft bereitstellt. Für den täglichen Transport von 6.000.000 Passagieren besteht ein jährlicher Energiebedarf von 1,2 Mrd. Kilowattstunden.

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Elektromobilität hat viele Facetten, eine im aktuellen Diskurs etwas weniger beachtete ist der Schienenverkehr – der massiv zur Erreichung der Klimaziele beitragen kann, wenn denn der zur Versorgung elektrifizierter Strecken eingesetzte Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt.

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Im Auftrag der Europäischen Umweltagentur EEA untersuchten das Öko-Institut und Transport & Mobility Leuven die Potenziale der Elektromobilität für den Klimaschutz in Europa sowie die Auswirkungen der Elektrofahrzeuge auf den Stromverbrauch. Ergebnis: E-Fahrzeuge können die CO2-Emissionen und Luftschadstoffe in der EU deutlich senken. Aber es gibt auch Herausforderungen.

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Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach lässt sich das Elektroauto günstig mit regenerativ erzeugter Energie speisen. In dem Forschungsprojekt "Fellbach ZeroPlus" haben Fraunhofer-Wissenschaftler ein Heim-Energie-Management-System entwickelt, das den Stromverbrauch noch nachhaltiger gestalten soll – so bindet es das Elektroauto in die heimische Energieversorgung ein und erstellt einen Ladefahrplan.

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Elektroautos nicht nur intelligent laden, sondern auch ausschließlich mit zur Verfügung stehender erneuerbarer Energie – um zu beweisen, dass dies nicht nur reine Theorie, sondern auch ganz praktisch möglich ist, ist das Verbundprojekt eMERGE angetreten.

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Das größte Bundesland der Alpenrepublik will für mehr Elektroautos auf den Straßen sorgen: Bis 2020 soll der E-Auto-Anteil mindestens 5 Prozent am gesamten PKW-Bestand betragen – das wären 50.000 Elektrofahrzeuge. Bereits Ende dieses Jahres sollen 100 Prozent des Strombedarfs Niederösterreichs aus erneuerbaren Energiequellen gespeist werden.

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Interview mit Jonas Sägesser, Projektmanager Elektromobilität bei juwi

 

Wenn von der Energiewende die Rede ist, fällt irgendwann meist auch der Name juwi. Kaum ein deutsches Unternehmen verkörpert den Umstieg auf regenerative Energien so sehr wie die Firmengruppe mit Hauptsitz im rheinhessischen Wörrstadt. juwi entwickelt, finanziert und betreibt Anlagen in den Bereichen Solarstrom, Windenergie, Bioenergie und Wasserkraft. Und das überaus erfolgreich: 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher als Zwei-Mann-Büro ins Leben gerufen, ist die Firmengruppe heute mit über 1.700 Mitarbeitern in 16 Ländern aktiv und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 1 Milliarde Euro (2012). juwi engagiert sich auch im Bereich Elektromobilität. Über die entsprechenden Aktivitäten seines Unternehmens gab Jonas Sägesser, Projektleiter Elektromobilität bei juwi, Auskunft.

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