Donnerstag, 16 Februar 2017 10:54

Mercedes-Benz Urban eTruck kommt noch 2017 in Kleinserie auf die Straße

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Mercedes-Benz Urban eTruck kommt noch 2017 in Kleinserie auf die Straße Daimler

Auf der IAA 2016 feierte das futuristische Elektro-Lkw-Konzept Urban eTruck Premiere, bereits im Verlauf dieses Jahres will Daimler eine Kleinserie auf die Straße bringen, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Zunächst soll der Urban eTruck in einer niedrigen zweistelligen Stückzahl an Kunden in Deutschland gehen, später auch in Europa, so Daimler.

Der lokal emissionsfreie E-Lkw mit 12,8 t Zuladung und einer Reichweite von bis zu 200 km soll im realen Transporteinsatz unterwegs sein, um anhand realer Einsatzszenarien und Anforderungsprofile gemeinsam mit den Kunden das Fahrzeugkonzept und die Systemauslegungen des Urban eTruck weiter zu optimieren. Um die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten abbilden zu können, werden 18- und 25-Tonner-Varianten des Mercedes-Benz Urban eTruck mit Kühlaufbau, als Trockenkoffer und als Pritschenfahrzeug aufgebaut. 

Bis 2020 soll die Serienversion fertig sein

Stefan Buchner, Leiter Mercedes-Benz Lkw: „Nach der Weltpremiere im September 2016 auf der IAA war die Kundenresonanz hervorragend. Wir sprechen derzeit mit rund 20 potenziellen Kunden aus der Entsorgungs-, Lebensmittel- und Logistikbranche. Mit der Kleinserie machen wir jetzt zügig den nächsten Schritt in Richtung Serienprodukt. Bis 2020 wollen wir mit der Seriengeneration am Markt sein.“ 

Neben dem Urban eTruck wird Daimler Trucks 2017 auch den leichten Elektro-Lkw Fuso eCanter in einer global angelegten Kleinserie auflegen. Dabei sollen rund 150 eCanter an ausgewählte Kunden in Europa, Japan und den USA übergeben werden.

Mehr Informationen zum Urban eTruck finden Sie hier.

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2 Kommentare

  • Kommentar-Link Freitag, 17 Februar 2017 08:39 gepostet von EcoCraft

    Ich denke, der Truck wird mit einer genau so handelsüblichen Hupe / Signalhorn ausgestattet werden wie jedes andere KfZ in Deutschland.
    Sollte sich so ein Smombie dann zufällig auf seiner Pokemon-Jagd auf eine Landstraße verirren, kann ihm so wohl recht deutlich gemacht werden, dass er sich auf dem falschen Untergrund befindet. Ansonsten gibt es immer noch Darwins Theorie der natürlichen Auslese. Wenn jemand meint er müsste auf seinem Fahrrad oder zu Fuß mehr Aufmerksamkeit auf den neuen instagram oder FB Post von irgendwelchen c Pormis legen als aktiv den Straßenverkehr zu beobachten... Survival of the fittest eben ;-)

    Aber mal im Ernst, Sie können doch nicht gegen E-Mobilität sein nur weil es paar beschränkte Vollpfosten sich nicht mehr mit den Augen auf den Straßenverkehr konzentrieren sondern sich (als schwächerere Verkehrsteilnehmer) von anderen Sachen ablenken lassen. Irgendwann muss doch auch mal gut sein und an den gesunden Menschenverstand appeliert werden!

  • Kommentar-Link Donnerstag, 16 Februar 2017 11:20 gepostet von Sascha S.

    Wie wird dieses Kfz denn akustisch wahrgenommen? Summt der nur? Piepst der? Brummt der? Ich sehe gerade für Radfahrer und dauerdaddelnde Smartphone-User (Smombies) ein hohes Gefahrenpotenzial. Klar - nicht mehr als bei E-Autos, aber ein LKW ist schon eine andere Hausnummer.

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