Mittwoch, 08 November 2017 11:25

Hannover will mit dichtestem E-Auto-Ladenetz Elektromobilitätshauptstadt werden

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Hannover will mit dichtestem E-Auto-Ladenetz Elektromobilitätshauptstadt werden enercity Stadtwerke Hannover AG

enercity will in den kommenden 3 Jahren 10 Millionen Euro in die Ladeinfrastruktur investieren. Damit soll die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte im Großraum Hannover auf rund 600 gesteigert werden, womit die niedersächsische Hauptstadt nach Angaben des Stadtwerke-Unternehmens die größte Ladesäulendichte je Einwohner Deutschlands erzielen werde.

Mit dieser Elektromobilitätsoffensive trägt enercity die Stadtstrategie mit, die auf der Förderung eines emissionsfreien und umweltschonenden Verkehrs beruht. Bis 2020 erwartet enercity bei anhaltender Entwicklung der Zulassungszahlen über 5.400 Elektroautos in der Region Hannover. Bei rund 600 öffentlich zugänglichen Ladepunkten würden in Hannover 9 bis 10 Ladepunkte je 10.000 Einwohner entstehen. Berlin und Hamburg kommen derzeit auf 2 Ladepunkte, Spitzenreiter Stuttgart  auf 6 Ladepunkte je 10.000 Einwohner – allerdings dürfte auch dort der Ausbau der Ladeinfrastruktur in den nächsten Jahren vorangetrieben werden.

enercity will zum bundesweiten eMobility-Dienstleister aufsteigen

„Für eine klima- und umweltschonende Stadtentwicklung braucht es neben der Energiewende auch eine Mobilitätswende. Elektrofahrzeuge spielen dabei eine zentrale Rolle. enercity geht bei der E-Mobilität mit innovativen Produkten für Privat- und Firmenkunden voran. enercity leistet damit einen entscheidenden Beitrag zum Aufbau einer zukunftsfähigen Ladeinfrastruktur. Das stärkt die Stadtstrategie für eine Mobilitätswende und den gesamten Standort Hannover – und das stärkt auch die Marktposition von enercity – mit anderen Worten eine Win-Win-Win-Situation", so der Oberbürgermeister von Hannover, Stefan Schostok.

Perspektivisch wird enercity nach eigenen Angaben weitere Produkte für unterschiedliche Zielgruppen wie Logistik, Wohnungswirtschaft und Kommunen entwickeln oder auch Angebote für die Erschließung von Neubaugebieten inkl. Arealnetzen machen. „Wir sehen in diesem Geschäftsfeld das Potenzial, auch bundesweit neue Kunden zu gewinnen und enercity zu einem der führenden E-Mobilitätsdienstleister zu machen", erklärt enercity-Chefin Zapreva.

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