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David Kostner | [CC BY 2.0] |  via Wikimedia Commons

Nach der eher negativen Publicity der letzten Tage (eMobilitätOnline berichtete), reklamiert die bayerische CSU das Thema Elektromobilität wieder für sich. Zwar hat sie ihre Meinung zu den Dienstwagen nicht geändert, setzt sich aber für den massiven Ausbau der Ladeinfrastruktur in München ein.

Das tut die dort regierende rot-grüne Mehrheit freilich auch (eMobilitätOnline berichtete), aber die CSU will das Zukunftsthema offensichtlich nicht allein der SPD und den Grünen überlassen. Joseph Schmid, CSU-Kommunalpolitiker und zweiter Bürgermeister Münchens, erklärte, dass die Verkehrsprobleme der bayerischen Hauptstadt nur durch die Elektromobilität zu lösen seien. Kürzlich war Schmid mit Stadtratskollegen in Oslo und hat dabei die Bedeutung der Ladeinfrastruktur erkannt.

Für München fordert die CSU-Stadtratsfraktion jetzt, dass in Neubaugebieten künftig bis zu 20 Prozent der Stellplätze mit Ladesäulen ausgerüstet werden. Zudem solle bei allen Straßenarbeiten auch gleich ein Kabel für eine Ladestation mitverlegt werden. Da dürften sich ja mal (theoretisch) so gut wie alle Parteien einig sein...

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