Dienstag, 09 Februar 2016 11:57

Malta weitet Elektroauto-Förderung aus

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Malta weitet Elektroauto-Förderung aus pixabay.com

Die maltesische Verkehrsbehörde hat ihr Fördersystem für Elektroautos ausgeweitet: Während bisher nur Privatpersonen in den Genuss eines staatlichen Kaufzuschusses kamen, können nun auch Unternehmen und registrierte NGO's Subventionen beim Kauf von Elektroautos erwarten. Mit dem Förderprogramm will die Regierung des kleinen Inselstaats die Zahl alter Autos verringern – auf die rund 425.000 Einwohner Maltas kommen über 300.000 Fahrzeuge, darunter etwa 230.000 Autos.

7.000 Euro gibt es bei der Zulassung eines neuen Elektroautos oder Plug-in-Hybriden mit einer elektrischen Reichweite von mindestens 80 Kilometern – wenn dafür im Gegenzug ein mindestens 10 Jahre altes Auto verschrottet wird. Immerhin noch 4.000 Euro erhalten diejenigen, die ein neues E-Auto kaufen und zuvor kein Auto hatten bzw. keines verschrotten. Die selbe Summe wird auch an Käufer gebrauchter Elektroautos gezahlt, sofern die Emobile zuvor nicht in Malta registriert waren. Weitere Initiativen, die die Elektromobilität in Malta voranbringen sollen, will die Regierung in den kommenden Wochen vorstellen.

Weitere Infos zu dem aktuellen Elektrofahrzeug-Förderprogramm finden Sie hier.

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1 Kommentar

  • Kommentar-Link Dienstag, 08 März 2016 09:39 gepostet von EnergischJo

    Malta fördert E-Mobile! TOLL! Vor etwa 10 Jahren war ich in Malta, da hat der Busfahrer auf meine Frage zu Alternativen zum fossilen Auto noch gesagt: Ein echter Malteke wird mit zwei rechten Füßen zum Gasgeben geboren...

    So kann sich auch etwas zum positiven ändern.
    Bei der Größe der Insel reichen sogar so schwache Akkus wie beim Renault ZOE oder Kangoo aus. Jetzt brauchen die Malteken nur noch das Industrie- und Kraftwerksviertel mit Windanlagen zu ergänzen um die Russ- und Giftgasbelastung der dort ansässigen Ölkraftwerke zu vermindern und die geparkten E-Autos als Akkubuffer zu schalten dann haben wir ein Leuchtturmprojekt für die ganze EU!
    Und die Busse (tolles Busnetz, das ich sehr genossen habe) auf E-Busse umstellen, dann gewinnen wir auf voller Länge.

    Besser und langfristig positiver als Banken retten!

    EnergischJo

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