Dienstag, 04 April 2017 11:19

Umweltfreundliche Alternative: Baden-Württemberg will E-Lastenräder finanziell fördern

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Das prämierte E-Lastenrad Spicy Curry des amerikanischen Lastenradherstellers Yuba Bicycles. Das prämierte E-Lastenrad Spicy Curry des amerikanischen Lastenradherstellers Yuba Bicycles. Electric Bike Solutions GmbH

Im Rahmen der Landesinitiative Elektromobilität plant die baden-württembergische Landesregierung ein neues Programm zur Förderung von E-Lastenrädern. Unternehmen, Körperschaften und gemeinnützige Organisationen sollen beim Kauf eines Elektrolastenrads bis zu 2.000 Euro pro Fahrzeug erhalten.

„Mit der Förderung von E-Lastenrädern wollen wir die erheblichen Potentiale in diesem Bereich heben. E-Lastenräder sind gerade in den Innenstädten auf der letzten Meile eine echte Alternative zu Kleintransportern, die die Luft verpesten und die Straße blockieren. Der Einsatz von Transporträdern gewinnt in der City-Logistik, in Form privaten Lasten-Rad-Sharings oder in sozialen Projekten immer mehr an Bedeutung“, so Verkehrsminister Winfried Hermann anlässlich der Eröffnung des 5. Nationalen Radverkehrskongresses in Mannheim.

E-Lastenräder gewinnen immer mehr Bedeutung

Eine aktuelle Studie der European Cyclists' Federation (ECF) bemängelt, dass E-Lastenräder und andere E-Räder im Vergleich zu Elektroautos bei staatlichen Förderinitiativen zu wenig Aufmerksamkeit erfahren. Allerdings testen immer mehr Unternehmen die Lastesel als umweltfreundliche Alternative zu Kleintransportern, so bspw. die Post oder GLS.

Wien bspw. gewährt bereits seit vergangenem Monat einen Kaufzuschuss für Lastenräder mit und ohne Elektromotor. Auch in Deutschland erfreuen sich E-Lastenräder steigender Beliebtheit: Mit rund 15.000 verkauften Exemplaren in 2016 wurden im vergangenen Jahr mehr Elektrolastenräder verkauft als Elektroautos.

Übrigens: Relevante Anbieter von Lastenrädern finden Sie in unserem Kompetenzatlas Elektromobilität. Oder nutzen Sie unseren Angebots-Service, um geeignete Produkte zu finden.

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