Mittwoch, 15 Februar 2017 09:52

CAM-Studie: Mit dem SUV dem Klimawandel entgegen...

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SUV gelten als Klimakiller, ihrer Beliebtheit schadet das nicht. SUV gelten als Klimakiller, ihrer Beliebtheit schadet das nicht. El monty/CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Der anhaltende Trend zu SUV und großen Geländewagen macht sich in der CO2-Flottenbilanz der Hersteller bemerkbar – und könnte für diese zum Problem werden. Auf diesen Umstand macht eine aktuelle Studie des Center of Automotive Management (CAM) der FH Bergisch-Gladbach aufmerksam.

Demnach konnte in Deutschland im vergangenen Jahr der durchschnittliche CO2-Ausstoß nur um 1,1 Prozent auf 127,4 g/km gesenkt werden – so wenig wie seit 6 Jahren nicht mehr. V.a. SUV werden dafür verantwortlich gemacht, aber auch das infolge des VW-Skandals schlechtere Image von Dieselfahrzeugen, die weniger CO2 emittieren, sowie die nach wie vor schlechten Verkaufszahlen von Elektroautos.

Daimler steht besonders schlecht da

Erstmals seit 2009 sei zudem der CO2-Ausstoß der Daimler-Flotte wieder gestiegen und belaufe sich aktuell auf 132 g/km, berichtet die WirtschaftsWoche. Kein Wunder: mittlerweile soll jeder dritte verkaufte Mercedes ein SUV sein. Auch bei Ford, Kia und Fiat seien die Werte wieder gestiegen. 

Ein Gegenbeispiel stellt Volvo dar. Die Schweden setzen zwar auch immer mehr SUV ab, aber konnten ihren Flottenausstoß auf 126,8 g/km senken. Den niedrigsten Durchschnittswert weist die aus vielen Kleinwagen bestehende PSA-Flotte auf, die auf 105,8 g/km kommt, gefolgt von Toyota mit 108 g/km. Ab dem Jahr 2021 gilt eine Flottengrenze von 95 g/km, die wohl nur durch den verstärkten Absatz von elektrifizierten Modellen zu erreichen sein dürfte.

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