Donnerstag, 16 Februar 2017 11:03

Gefährdet die Übernahme durch PSA die Elektroauto-Strategie von Opel?

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Das Fotoshooting für den neuen Opel Ampera-e erweist sich rückblickend als sehr weitsichtig. Das Fotoshooting für den neuen Opel Ampera-e erweist sich rückblickend als sehr weitsichtig. Opel

Seit zwei Tagen sorgt die geplante Übernahme von Opel durch den französischen PSA-Konzern (Peugeot, Citroën und DS) für Gesprächsstoff – offenbar waren die Verhandlungen zwischen GM und PSA bereits weit gediehen, bevor angeblich erst am Dienstagmorgen der Opel-Vorstand eingeweiht wurde. Ein weiteres pikantes Detail: Die Übernahme könnte Auswirkungen auf die Elektroauto-Strategie der Rüsselsheimer haben, wie das Manager Magazin gestern berichtete.

Demnach habe Opel-Chef Neumann gemeinsam mit dem Vorstand in den vergangenen Monaten eine Elektrostrategie entwickelt, die vorsah, den Autobauer in den kommenden Jahren zur reinen Elektroauto-Marke umzubauen. Ab 2030 sollten die Autos mit dem Blitz nur noch mit E-Motoren vom Band laufen. Das Problem: Der eMobility-Plan basierte darauf, die künftigen E-Autos von Opel auf der neuen Elektroplattform von GM aufzubauen. Daraus könnte nun nichts mehr werden und wie der PSA-Konzern zu den Plänen steht, ist ebenfalls unklar. 

In Kürze wird Opel mit dem heiß erwarteten Ampera-e sein erstes Elektroauto auf den Markt bringen, zunächst in Norwegen, dann in Deutschland und weiteren europäischen Ländern.

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