Montag, 17 April 2017 16:07

Landessparkasse zu Oldenburg und EWE kooperieren bei Emobilität

Artikel bewerten
(1 Stimme)
Die LzO und EWE werden unter anderem im Bereich digitale Lösungen im Bereich E-Mobilität zusammenarbeiten. Die LzO und EWE werden unter anderem im Bereich digitale Lösungen im Bereich E-Mobilität zusammenarbeiten. EWE AG

Die EWE ist einer der wichtigsten Energieversorger, aber auch Mobilitätsdienstleister im Nordwesten Deutschlands. Im Rahmen einer längerfristigen Zusammenarbeit mit der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) sollen nun gemeinsam verschiedene Projekte aus dem Bereich E-Mobility gestartet werden. Unter dem gemeinsamen Motto "Wir machen uns stark für E-Mobilität" wollen die beiden Partner insbesondere die Fahrzeugflotte der LzO für den Umstieg auf alternative Antriebe fit machen.

Die Dienstfahrzeuge der Landessparkasse legen im Einzugsgebiet jährlich ca. 200.000 Kilometer zurück. Hier ergeben sich erhebliche Potentiale, damit sich die Mitarbeiter im Oldenburger Land deutlich ressourcenschonender als bisher fortbewegen können. Den Grundstein hat die LzO mit dem Neuerwerb von zwei BMW i3 sowie der Installation von zwei Ladestationen an der Hauptzentrale am Berliner Platz gelegt. Im Rahmen der Kooperation mit EWE sollen weitere Anschaffungen folgen, welche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor ersetzen können. So möchte die LzO bis Ende 2017 an ihren Filialen zusätzliche 20 Ladestationen, von denen fünf auf das Stadtgebiet Oldenburg entfallen, aufstellen. Weiterhin ist eine Auflademöglichkeit speziell für E-Bikes an der Hauptzentrale geplant. Parallel zu den baulichen Maßnahmen diskutieren EWE und LzO mögliche Bundle-Angebote, wie beispielsweise Finanzierungen für Stromtankstellen, welche den Kunden wechselseitig angeboten werden können. 

Die Landessparkasse zu Oldenburg setzt bereits seit mehreren Jahren auf das Thema Nachhaltigkeit. Die 2009 fertiggestellte Hauptzentrale nahe der EWE-Arena wird durch ein Erdwärmekonzept zu ca. 80 Prozent mit Energie aus dem Inneren der Erde (Geothermie) versorgt. Zudem werden bereits mehr als 100 Filialen der LzO mit EWE-Naturstrom betrieben. Unter anderem verfügt die Filiale in Jever (Landkreis Friesland) über ein Mini-Blockheizkraftwerk, welches das Gebäude mit Wärme und Strom versorgt. Darüber hinaus strebt die LzO eine großflächige Dachbegrünung ihrer Unternehmensstandorte an und stattet die Arbeitsplätze in den Büros verstärkt mit LED-Lampen aus.

Die EWE hat ihrerseits die großen Geschäftspotentiale der E-Mobilität inzwischen erkannt. Kürzlich hat das Energieunternehmen eine Zusammenarbeit mit EDEKA zum Ausbau der halböffentlichen Ladeinfrastruktur im Nordwesten Deutschlands bekannt gegeben. Auf überregionaler Ebene besteht zudem eine Kooperation mit dem Software-Konzern SAP im Bereich des Fuhrparkmanagements von E-Fahrzeugen.

Ähnliche Artikel

  • Hessen will E-Mobilität 2018 stärker fördern Hessen will E-Mobilität 2018 stärker fördern

    Das Land Hessen wird seine finanzielle Unterstützung für den Ausbau der Elektromobilität deutlich ausweiten. Im Jahr 2018 sollen die Fördermittel auf sieben Millionen Euro steigen. Dies bedeutet eine Versiebenfachung der Subventionen in dieser Legislaturperiode. Zudem sollen den Kommunen für die Anschaffung von Elektrobussen fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Dies gab Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir auf dem Kongress "Elektromobilität im gewerblichen Umfeld", der am vergangenen Donnerstag in Langen (Hess) stattfand, bekannt. Über 500 Teilnehmer aus Wirtschaft und Kommunen informierten sich auf der Veranstaltung zum aktuellen Stand sowie dem weiteren Fahrplan zum Ausbau der E-Mobilität im Land Hessen.

  • China kündigt gigantischen Ladeinfrastruktur-Ausbau an China kündigt gigantischen Ladeinfrastruktur-Ausbau an

    Die chinesische Regierung hat angekündigt, bis zum Jahr 2020 landesweit sage und schreibe knapp 5 Millionen neue Ladepunkte für Elektroautos zu errichten. Wenn ein anderes Ziel der Regierung – 5 Millionen Elektroautos auf Chinas Straßen im Jahr 2020 – erreicht wird, käme im entsprechenden Jahr auf jeden Stromer ein Ladepunkt, womit das Reich der Mitte wohl die beste Elektroauto-Ladeinfrastruktur der Welt hätte.

  • EU will Ladesäulen bei Immobilien zur Pflicht machen EU will Ladesäulen bei Immobilien zur Pflicht machen

    Um den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Europa zu beschleunigen, denkt das EU Parlament über weitere Gesetzesinitiativen nach. So sollen künftig Inhaber von Immobilien, die nicht zu Wohnzwecken genutzt werden, ab 2025 zur Bereitstellung von Lademöglichkeiten verpflichtet werden. Ab diesem Zeitpunkt soll mindestens eine Ladesäule ab zehn Parkplätzen für Kunden bzw. Besucher zur Verfügung stehen. Damit wären beispielsweise Supermärkte oder Hotels zur Installation von Lademöglichkeiten auf eigene Kosten verpflichtet.

Schreibe einen Kommentar

Das eMobilitätOnline-Redaktionsteam freut sich ausdrücklich über Anregungen und Kommentare von Lesern. Jedoch behalten wir uns vor eingestellte Kommentare zu editieren und ggf. zu löschen, wenn diese gegen den allgemeinen Umgang verstossen. Es gelten die Nutzungsbedingungen von eMobilitätOnline: http://www.emobilitaetonline.de/nutzungsbedingungen

Premiumanbieter der Woche

Beratung Elektromobilität

Buchtipp

2017 07 PHOENIX CONTACT

Unsere Medienpartner

Newsletter

Sie wollen nichts mehr verpassen?
Hier unsere Newsletter abonnieren und Sie sind immer rundum informiert!