Mittwoch, 19 April 2017 11:34

Shell will Etablierung von CCS als Ladestandard unterstützen

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Mit dem Umstieg auf E-Mobilität wird Shell seinen Kunden künftig verstärkt Strom anbieten. Mit dem Umstieg auf E-Mobilität wird Shell seinen Kunden künftig verstärkt Strom anbieten. CEphoto/Uwe Aranas, via Wikimedia Commons.

Der niederländische Mineralölkonzern Shell ist kürzlich dem CharIN e.V. (Charging Interface e.V.) beigetreten. Die Schnelllade-Initiative möchte einen Beitrag leisten, damit das Combined Charging System (CCS) als globaler Ladestandard etabliert werden kann. Shell will sich dort als Kernmitglied einbringen und auf diesem Wege seinen Kunden das Thema einheitliche Ladeinfrastruktur näherbringen.

Selbst wenn Shell das Ölgeschäft weiterhin als seine Hauptkompetenz einstuft, bereitet man sich allmählich auf eine steigende Nachfrage durch Nutzer von Elektrofahrzeugen an den Tankstellen vor. Bereits zu Jahresbeginn hatte das Unternehmen den Aufbau eines Ladenetzes in verschiedenen europäischen Ländern angekündigt. Ab 2017 werden erstmals Schnellladestationen an Standorten in Großbritannien bereitgestellt.

Darüber hinaus möchte Shell insbesondere für E-Autoflotten besondere Angebote entwickeln. Durch effizientes Laden mit eigens entwickelter Ladetechnik können die Kunden deutliche finanzielle Vorteile erhalten. Im Bereich Ladetechnik setzt die globale Unternehmensgruppe auch auf das Thema regenerative Energien, welche gerade in Zeiten der Spitzennachfrage optimal ins Stromnetz eingespeist werden sollen.

Der Mineralölkonzern, der seinen Hauptsitz in Den Haag hat, beschäftigt weltweit rund 92.000 Mitarbeiter in 70 Ländern. Neben dem Bereich E-Mobilität setzt Shell auch auf Forschung in den Bereichen Wasserstoff, Biokraftstoffe sowie Flüssigerdgas.

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