0
0
0
s2sdefault

Bewertung: 0 / 5

 
In Amsterdam ist ein großes V2G-Projekt gestartet.
NewMotion

In Amsterdam ist ein großes V2G-Projekt gestartet.

Der niederländische Ladespezialist NewMotion hat in Amsterdam seine ersten V2G-Ladestationen installiert. Mit diesen intelligenten Ladestationen können sowohl Elektroautos geladen als auch Strom wieder in das Netz zurückgespeist werden. Die meisten der V2G-Ladestationen, die bei dem Pilotprojekt zum Einsatz kommen, befinden sich an öffentlichen Plätzen in der ganzen Stadt.

Die Idee der Vehicle-to-Grid-Technologie (V2G) ist es, in Zeiten niedrigen Strombedarfs die Elektroautos zu laden, während bei hohem Strombedarf Energie aus der Elektroauto-Batterie in das Stromnetz zurückgespeist werden kann, um Spitzen auszugleichen. Letzteres ist mit einer Vergütung für die Fahrer verbunden.

Auf dem Weg in die energieeffiziente Stadt

„Allein in den Niederlanden rechnen wir bis 2025 mit rund einer Million Elektrofahrzeugen. Gleichzeitig wird ein immer größerer Anteil des Stroms durch Sonnenkollektoren und Windkraftanlagen erzeugt. Aufgrund der unregelmäßigen Verfügbarkeit von Sonne und Wind ist es unerlässlich, dass Speicherkapazitäten zur Verfügung stehen, damit nachhaltig erzeugter Strom für Spitzenzeiten mit hohem Energiebedarf gespeichert werden kann. Diese Entwicklungen ebnen den Weg für den breiten Einsatz der V2G-Technologie,“ sagt Sytse Zuidema, CEO von NewMotion.

An dem V2G-Pilotprojekt in Amsterdam sind neben NewMotion die Netzgesellschaft Alliander, das Technologieunternehmen Enervalis und die Innovationsplattform Amsterdam Smart City beteiligt. Das Projekt ist Teil des City-Zen-Programms, das darauf abzielt, energieeffizientere Städte zu schaffen.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

18.10.2017 - 08:56

Der niederländische Ladespezialist NewMotion startet gemeinsam mit Mitsubishi, dem Energienetze-Betreiber TenneT und dem Energiekonzern Enel ein Vehicle-to-Grid (V2G) Pilotprojekt in den Niederlanden. Die erste Ladestation für V2G-Laden, bei dem Elektrofahrzeuge als Energiespeicher genutzt werden können, ist bereits in Betrieb.

15.01.2018 - 11:49

Das Laden von Elektroautos kann heutzutage unter Umständen noch eine knifflige Angelegenheit sein, wenn man öffentliche Ladestationen nutzen möchte. Eine manuelle Authentifizierung per z.B. RFID Chip, Karte oder Smartphone ist notwendig. Ändern könnte dies der internationale Standard ISO 15118. Eine erste Edition wurde zwar bereits 2014 veröffentlicht. In der Praxis ist davon bisher aber kaum etwas umgesetzt worden. Das kann sich ändern, wenn die endgültige Version verabschiedet wird.

24.01.2014 - 11:44

Elektro-LKWs sind noch eine Seltenheit. Dabei können sie gerade in Städten durch ihren emissionsfreien und geräuscharmen Betrieb einen wertvollen Betrag leisten. Das dies bereits möglich ist, beweist u.a. das niederländische Unternehmen Cargohopper, das gleichnamige Mini-Elektro-LKWs für die innerstädtische Belieferung konzipiert. Die Cargohopper bestehen aus einem, im Vergleich zu konventionellen Transportern oder LKWs, kleinen und leichten Zugfahrzeug und einem großen Ladekoffer. Die Elektrofahrzeuge stammen von dem italienischen Hersteller Alke, der Aufbau (der Amsterdamer Fahrzeugflotte) von Fifthwheel Europe, einer Tochtergesellschaft von Bolle Wagenbouw.

0
0
0
s2sdefault

Premiumanbieter der Woche

Logo Govecs Group

Newsletter

Sie wollen nichts mehr verpassen?
Hier unsere Newsletter abonnieren und Sie sind immer rundum informiert!

Datenschutz