0
0
0
s2sdefault

Bewertung: 5 / 5

(1)
 
Von Elektroautos geht bei einem Unfall kein größeres Risiko aus als von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, so die Dekra.
pixabay.com

Von Elektroautos geht bei einem Unfall kein größeres Risiko aus als von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, so die Dekra.

Stellen Elektroautos im Falle eines Unfalls ein höheres Sicherheitsrisiko dar als konventionell angetriebene Fahrzeuge? Der Dekra-Unfallforscher Markus Egelhaaf sagt nein, berichtet die Autogazette. Laut Dekra hätten bisherige Crashtests mit E-Fahrzeugen gezeigt, dass von der Technik keine größeren Gefahren ausgehen als sie von bisherigen Unfällen bekannt sind.

Nach einem Unfall schalte sich bspw. die Stromversorgung durch die Batterie innerhalb kurzer Zeit ab und innerhalb weniger Sekunden falle die Spannung in den Fahrzeugsystemen in den unkritischen Bereich unter die Grenze von 60 Volt ab, erklärte Egelhaaf. Der Dekra-Experte verwies auch auf von seiner Organisation durchgeführte Brand- und Löschversuche mit Elektroauto-Batterien, die ergeben hätten, dass der Brand des Elektroantriebs keine größere Gefahr darstelle als der eines konventionellen Antriebs.

Weniger brennbare Flüssigkeiten

Zwar seien die Rauchgase eines brennenden Akkus gesundheitsschädlich, allerdings gelte dies auch für die Gase, die entstehen, wenn ein anderer Antrieb brenne. Auch bestehe das Risiko, dass sich die Batterie in Brand setze, wenn es zu einer starken Kollisionen komme. Andererseits breite sich ein entstandenes Feuer nicht so schnell aus, da im Gegensatz zu Fahrzeugen mit konventionellen Kraftstoffen keine größeren Mengen an brennbaren Flüssigkeiten austreten können, die die Umgebung mit in Brand setzen.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

02.11.2017 - 09:01

Bei der Produktion von Elektroauto-Batterien ist Kobalt eine Schlüsselkomponente. Kobalt ist ein seltenes Element, das v.a. im Kongo zu häufig unmenschlichen Bedingungen abgebaut wird. Neben anderen Maßnahmen will der Autobauer nun in einer Machbarkeitsstudie untersuchen, inwiefern die soziale und ökologische Situation in kongolesischen Kobalt-Minen nachhaltig verbessert werden kann.

15.09.2016 - 07:59

Der Technologiekonzern Heraeus hat eigenen Angaben zufolge in Tests nachgewiesen, dass die Energiespeicherdichte von Akkus durch das leitfähige, poröse Porocarb®-Kohlenstoffpulver als Batteriezusatz um 20 Prozent gesteigert werden könne - im Vergleich zu marktgängigen, industriellen Lithium-Ionen-Batterien. Das Kohlenstoffpulver ist 2014 auf den Markt gekommen.

13.04.2017 - 11:18

Für Elektroautos und die Ladeinfrastruktur spielt die elektrische Sicherheit eine essentielle Rolle. Zum Thema „Herausforderung Elektromobilität – Intelligente elektrische Sicherheit für die mobile Zukunft“ findet am 9. Mai 2017 bei der Bender GmbH im hessischen Grünberg eine Roadshow Elektromobilität statt.

0
0
0
s2sdefault

Premiumanbieter der Woche

2018 06 27 sonnen logo

Newsletter

Sie wollen nichts mehr verpassen?
Hier unsere Newsletter abonnieren und Sie sind immer rundum informiert!

Datenschutz