Das Laden von Elektroautos kann heutzutage unter Umständen noch eine knifflige Angelegenheit sein, wenn man öffentliche Ladestationen nutzen möchte. Eine manuelle Authentifizierung per z.B. RFID Chip, Karte oder Smartphone ist notwendig. Ändern könnte dies der internationale Standard ISO 15118. Eine erste Edition wurde zwar bereits 2014 veröffentlicht. In der Praxis ist davon bisher aber kaum etwas umgesetzt worden. Das kann sich ändern, wenn die endgültige Version verabschiedet wird.

Freitag, 12 Januar 2018 09:52

Naturstrom beliefert E-Wald-Ladestationen

Seit Anfang 2018 beliefert der Ökostromanbieter Naturstrom die mehr als 110 Ladestandorte des bayerischen Elektromobilitätsdienstleisters E-Wald. Infolge dieser Kooperation ist das Netz der von Naturstrom versorgten Stromtankstellen auf mehr als 400 Standorte angewachsen. Die E-Wald-Ladestationen verfügen zumeist über mehrere Ladepunkte zum Laden von Elektroautos.

Die Lebensmittel-Einzelhandelskette Kaufland will den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland vorantreiben und plant, bis Anfang 2019 rund 100 Schnellladestationen für Elektroautos zu errichten. Die 50 kW Schnellladestationen sollen mit 2 Ladepunkten mit den gängigen Steckertypen ausgestattet sein und allen Kaufland-Kunden und -Mitarbeitern zur Verfügung stehen.

Inzwischen betreibt jeder 4. Kfz-Betrieb eine eigene Ladestation für Elektroautos. Dies ist das Ergebnis der Umfrage „Kfz-Gewerbe 2020plus“, die der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe ZDK gemeinsam mit der Kölner Unternehmensberatung BBE Automotive unter 454 Kfz-Unternehmen durchführte.

Die chinesische Regierung hat angekündigt, bis zum Jahr 2020 landesweit sage und schreibe knapp 5 Millionen neue Ladepunkte für Elektroautos zu errichten. Wenn ein anderes Ziel der Regierung – 5 Millionen Elektroautos auf Chinas Straßen im Jahr 2020 – erreicht wird, käme im entsprechenden Jahr auf jeden Stromer ein Ladepunkt, womit das Reich der Mitte wohl die beste Elektroauto-Ladeinfrastruktur der Welt hätte.

Der Ladespezialist TellusPower hat nach zweijähriger Bauzeit in Shanghai das weltweit größte Solar-Ladecenter für Elektroautos eröffnet. Das sog. „Mega-Ladecenter“ bietet auf rund 2.500 m² Fläche 44 Ladestationen für Elektroautos. Die dafür nötige Energie stammt zum überwiegenden Teil von Photovoltaik-Isolierglaselementen des Erfurter Unternehmens asola Technologies.

Das Schnellladenetz des erst vor wenigen Wochen gegründeten Joint Ventures IONITY nimmt bereits Gestalt an: Das neue Gemeinschaftsunternehmen der Autohersteller BMW, Daimler, Ford und Volkswagen mit Audi und Porsche hat Standortpartner für 18 europäische Länder gefunden.

Donnerstag, 23 November 2017 09:08

Hubject legt eMobility-Plattform neu auf

Hubject hat nach eigenen Angaben seine eMobility-Plattform "neu erfunden" und am 22. November ein neues IT-System in Betrieb genommen, das bereits allen angeschlossenen Unternehmen und Partnern zur Verfügung steht. Hubject betreibt das intercharge-Netzwerk, das das weltweit größte anbieterübergreifende Ladenetz für Elektroautos sein soll.

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) hat die Ladeinfrastruktur in Europa analysiert. In puncto Ladesäulendichte liegt die Schweiz an 3., Österreich europaweit an 7. und Deutschland an 9. Stelle. Absolute Spitzenreiter sind mit großem Abstand Norwegen und die Niederlande.

Der Energiekonzern E.ON und der dänische eMobility-Dienstleister CLEVER errichten mit EU-Geldern einen Nord-Süd-Ladekorridor: In den kommenden 3 Jahren soll ein Netz von 180 Schnellladern in 7 Ländern ermöglichen, mit dem Elektroauto von Norwegen bis Italien zu fahren. Das Projekt wurde im Connecting Europe Facility Programm (CEF) der EU ausgeschrieben und wird mit 10 Millionen Euro gefördert.

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