Unter Umwelt-Aspekten gelten Plug-in-Hybride als Kompromiss- und Übergangslösung, bis das "Reichweitenproblem" von reinen Elektroautos gelöst ist. Aktuell sind rund 50.000 rein elektrische Pkw und 40.000 Plug-in-Hybridfahrzeuge in Deutschland unterwegs. Wissenschaftler des Fraunhofer ISI und des KIT haben die Fahrleistung dieser beiden E-Fahrzeug-Arten verglichen und sind zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen.

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Der Opel Ampera-e ist mit einer Reichweite von offiziell 520 Kilometern nach NEFZ bzw. 380 Kilometer nach dem realitätsnäheren WLTP-Fahrzyklus das reichweitenstärkste Elektroauto seiner Klasse. Ein Journalistenteam ist nun mit dem Ampera-e mit einer Akkuladung 750 Kilometer von der östlichsten zur westlichsten Stadt Deutschlands gefahren.

Audi und Alta Devices, eine Tochtergesellschaft des chinesischen Solarzellen-Herstellers Hanergy, arbeiten künftig zusammen, um Solardächer für Audi-Modelle zu entwickeln. Dabei sollen Dünnschicht-Solarzellen in Panorama-Glasdächer integriert werden, die Solarstrom erzeugen, der die Reichweite von Elektroautos erhöhen kann.

Henrik Fisker will seine Neuentwicklung Fisker EMotion auf der CES 2018 in Las Vegas präsentieren. Das schnittige Elektroauto, das sich laut Fisker durch eine außerordentlich hohe Reichweite und sehr kurze Ladezeiten auszeichne, soll 2019 auf den Markt kommen. Für 2020 kündigt der Hersteller nun bereits das nächste Elektroauto an.

Der koreanische Autobauer Hyundai will das Feld der reichweitenstarken Elektroautos nicht Tesla und Co überlassen. Man arbeite daran, bereits ab 2021 ein Elektroauto mit mehr als 500 Kilometer Reichweite anbieten zu können. Das ist natürlich notwendig, damit Hyundai in puncto Reichweite nicht den Anschluss an die anderen Hersteller verliert, die in der Mehrzahl ähnliche E-Modelle in diesem Zeitraum angekündigt haben.

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Dass Elektroautos dank ihres nahezu geräuschlosen, lokal emissionsfreien Antriebs im urbanen Raum und auf kurzen Strecken eine gute Figur machen, ist bekannt. Für Langstrecken muss aufgrund der begrenzten Reichweite allerdings gut geplant werden, um an Schnellladestationen auf dem Weg vergleichsweise schnell Energie für die Weiterfahrt tanken zu können.

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Renault hat dem technisch überarbeiteten Kangoo Z.E. auch einen größeren Akku spendiert, womit der Elektrolieferwagen nun bis zu 270 Kilometer Reichweite erzielen soll. In der regulären Version ist der Kangoo Z.E. ab 20.820 Euro Netto erhältlich, für die Langversion ruft Renault 22.020 Euro Netto auf. Die Preise beziehen sich allerdings auf den Erwerb mit der Option Batteriemiete; erstmals kann der Akku aber auch zu entsprechend höheren Kosten gekauft werden.

Elektroautos sind wegen ihres nahezu geräuschlosen, lokal emissionsfreien Antriebs die umweltfreundliche Mobilitätsvariante. Damit sie sich durchsetzen kann, brauchen Elektroautos große Batterien, um mehr Reichweite zu erzielen – was wiederum negative Auswirkungen auf die Umwelt haben kann, worauf eine aktuelle Studie aus Schweden verweist.

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Bereits heute würden sich viele Menschen gerne ein E-Auto anschaffen, schrecken aber aufgrund der vermeintlichen Reichweitenproblematik vor einem Kauf zurück. Viele Interessenten gehen sogar fest davon aus, dass die Reichweite eines Stromers für die persönlichen Wege des Alltages unzureichend ist. Ob und wenn ja welches E-Auto für den potentiellen Käufer geeignet ist, lässt sich nun mit der neuen App mobility+ von EnBW klären.

Fraunhofer-Wissenschaftler arbeiten daran, die Reichweite von Elektroautos zu erhöhen. In einem aktuellen Projekt übertragen Forscher des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Dresden gemeinsam mit Partnern das von der Brennstoffzelle bekannte Bipolar-Prinzip auf die Lithium-Batterie.

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