0
0
0
s2sdefault

Bewertung: 0 / 5

 
Das Batteriepaket des Nissan Leaf.
Gereon Meyer/GFDL via Wikimedia Commons

Das Batteriepaket des Nissan Leaf.

Im Großraum Braunschweig wird ein Fraunhofer-Projektzentrum für Energiespeicher und -systeme entstehen, das die Fraunhofer-Gesellschaft mit Unterstützung des Landes Niedersachsen errichtet. Das Projektzentrum soll als gemeinsame Forschungsplattform von zunächst zwei Instituten dienen: dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS und dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Kooperation mit der Battery LabFactory Braunschweig (BLB) der TU Braunschweig.

Das entstehende Fraunhofer-Projektzentrums mit bis zu 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat sich vor dem Hintergrund der nötigen Energiewende zum Ziel gesetzt, Systemlösungen für Batterien und Brennstoffzellen im Bereich Elektromobilität sowie stationäre Speicher zu erarbeiten. Insbesondere material-, produktions- und systemtechnisches Knowhow für die und mit der Industrie soll dabei gebündelt und ausgebaut werden. Durch einen interdisziplinären Lösungsansatz soll im Rahmen des Projektzentrums die komplette Wertschöpfungskette für mobile und stationäre Speichertechnologien, von den Rohstoffen über die Komponenten, die Verfahrens- und Produktionstechnik sowie Qualitätssicherung bis zur Systemintegration entwickelt werden. 

"Gewaltiges Innovationspotenzial für morgen aktivieren"

"Niedersachsen geht die Fragen zukünftiger Mobilität an: Neue Fahrzeugkonzepte, Autonomes Fahren und alternative Antriebstechnologien sind die aktuellen Herausforderungen für den Fahrzeugbau. Wir stehen für effiziente und klimaschonende Antworten durch eine zeitgemäße Mobilitätsforschung. Die Entwicklung des gemeinsamen Projektzentrums baut die Stärken der TU Braunschweig mit dem Partner Fraunhofer zusammen aus", sagt Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur.

Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, ergänzt: "Bei der Entwicklung von Batterien der nächsten Generation ergibt sich für Deutschland die einmalige Gelegenheit, sich wieder an die Spitze dieser strategisch wichtigen Technologie zu setzen. Wenn dies gelingt, wird ein wichtiger Beitrag zur Sicherung von qualifizierten Arbeitsplätzen in Produktion und Entwicklung geleistet. Zusammen mit unseren Partnern setzen wir heute ein Zeichen und aktivieren unser gewaltiges Innovationspotenzial für morgen."

"Das strategische Forschungsfeld Mobilität der TU Braunschweig wird mit dem Projektzentrum weiter verstärkt. Mit unseren Zentren, dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF), der Battery LabFactory Braunschweig (BLB) und der Open Hybrid LabFactory (OHLF) sind wir im Bereich der nachhaltigen Automobilforschung bestens aufgestellt. In der OHLF bewährt sich bereits die Partnerschaft mit der Fraunhofer Gesellschaft. Nun freuen wir uns auf ein weiteres gemeinsames Forschungszentrum, mit dem unsere Region zu einem führenden Standort der Energiespeicherforschung in Deutschland wird", so Prof. Jürgen Hesselbach, Präsident der TU Braunschweig.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

28.10.2012 - 10:53

"Technologie-Roadmap Energiespeicher für die Elektromobilität 2030“, so heißt die neue Broschüre des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI, in der erstmals die aussichtsreichsten und relevanten Energiespeichertechnologien für Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEV) und rein batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge (BEV) und deren Entwicklung bis 2030 analysiert werden. Im Fokus stehen vor allem die Leistungsdaten und Schlüsselparameter für die künftige Entwicklung Lithium-basierter Batteriezellen und –systeme, aber auch nicht Lithium-basierte Technologien, wie z.B. die Brennstoffzellen-Technologie, die schon heute hohe Energiedichten erzielt und deren Einsatz schon einige Autohersteller angekündigt haben, werden ihrer Bedeutung entsprechend in den Blickpunkt genommen.

24.08.2017 - 15:59

- ein Gastbeitrag von Felix Bräuer, Vicepresident Sales DACH Solarwatt GmbH -

2017 hat SOLARWATT die Jury der ees / Intersolar Europe, einer der größten Messen für Energiespeicherlösungen weltweit, bereits zum zweiten Mal mit einem Batteriespeicher überzeugt. Wie auch 2015 bekam die Firma den ees Award. Die Auszeichnung gab es für den innovativen Heimspeicher MyReserve Matrix. Auch aufgrund dieser Erfolgsgeschichte war die Stimmung der Unternehmensmitarbeiter in München bestens.

22.01.2014 - 12:38

Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel hat mit "Geschäftsmodell Energiewende" eine neue Studie vorgestellt, die sich mit den ökonomischen Aspekten der Energiewende beschäftigt hat. Das Ergebnis fällt eindeutig aus: Im Gegensatz zu den noch immer verbreiteten skeptischen Stimmen sehen die Wissenschaftler vom Fraunhofer IWES Investitionen in die Energiewende als durchaus rentabel an. Der IWES-Institutsleiter Prof. Clemens Hoffmann erklärt: „Unsere umfangreichen Berechnungen belegen, dass die Energiewende auch unter sehr konservativen Annahmen, insbesondere für institutionelle Anleger ein hochattraktives Geschäft ist.“

0
0
0
s2sdefault

Premiumanbieter der Woche

2018 05 22 bike energy logo

Newsletter

Sie wollen nichts mehr verpassen?
Hier unsere Newsletter abonnieren und Sie sind immer rundum informiert!