0
0
0
s2sdefault

Bewertung: 0 / 5

 
Ob die Ausbreitung von E-Mobilität zu Problemen mit dem Stromnetz führt, ist heute noch nicht absehbar.
By Jacek Rużyczka (Own work)/CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons.

Ob die Ausbreitung von E-Mobilität zu Problemen mit dem Stromnetz führt, ist heute noch nicht absehbar.

Bricht das Stromnetz zusammen, wenn alle Einwohner der Stadt nach Feierabend ihr E-Auto an eine Ladestation anschließen? Viele Forscher beschäftigen sich mit dieser Frage, einige sehen in der Netzproblematik ein Hemmnis für den Durchbruch von Strom betriebenen Fahrzeugen. Der Bundesverband Elektromobilität (BEM) und der Bundesverband Windenergie stellen nun unmissverständlich klar, dass die flächendeckende Ausbreitung elektrifizierter Autos keine Folgen für die Stromversorgung haben wird.

Eine gleichzeitige Aufladung mehrerer Millionen E-Fahrzeuge und eine damit verbundene Überlastung sei nicht zu erwarten. Die Akkus würden immer leistungsfähiger und viele Autos würden nur einen Bruchteil der Zeit tatsächlich genutzt. Nach Aussage von Kurt Sigl vom Bundesverband Elektromobilität würde ein Auto im Jahr 14.000 Kilometer im Jahr zurücklegen, was einer Stunde Fahrtzeit bzw. 40 Kilometer pro Tag entspräche. Demnach hätten die Autonutzer 23 Stunden Zeit, um ihr Fahrzeug mit neuem Strom zu versorgen. Dies erklärte Sigl kürzlich der Deutschen Presseagentur.

Wie der Fokus berichtet, bestehen besonders im süddeutschen Raum Zweifel, ob die künftige Versorgung die immense Nachfrage nach Strom in Zukunft noch erfüllen kann. Unter anderem ist mit der für Ende 2022 geplanten Abschaltung des letzten verbleibenden Atommeilers eine Verknappung des Stromanagebotes zu erwarten.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

29.01.2018 - 10:21

Die EEBUS Initiative e. V. hat nach eigenen Angaben eine technische Lösung für den laut einer Studie der TU München und der Beratungsfirma Oliver Wyman drohenden „E-Mobilitäts-Blackout“ (so der Titel der aktuellen Studie) entwickelt.

17.10.2013 - 02:46

Der Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) wurde 2009 gegründet und versteht sich als Interessenverband zur Förderung elektrischer Mobilität in Deutschland. Damit der Verband seine Ziele landesweit besser verfolgen und umsetzen kann, wurde gestern die Schaffung einer neuen Landesvertretung in Rheinland-Pfalz bekannt gegeben. Damit baut der BEM sein bundesweites Netz regionaler Büros weiter aus, die Eröffnung in Rheinland Pfalz ist bereits die siebente Dependance des Verbandes.

08.03.2013 - 13:02

Interview mit Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbandes eMobilität e.V.


Die Elektromobilität braucht starke Verbündete, denn noch verzögern Widerstände und Vorbehalte in Deutschland, aber auch auf internationaler Ebene, eine starke Verbreitung von Elektrofahrzeugen. Der Bundesverband eMobilität e.V. ist die größte und einflussreichste Interessensvertretung von Forschungseinrichtungen und entwickelnden sowie produzierenden Unternehmen aus dem Bereich der Elektromobilität im deutschsprachigen Raum. Neben zahlreichen und vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen stellt der Bundesverband seinen Mitgliedern in Kooperation mit der WTI-Frankfurt eG die Wissensdatenbank zur Elektromobilität 'TEMotive' zur Verfügung und gibt vierteljährlich das Fachmagazin 'Neue Mobilität' heraus.

0
0
0
s2sdefault

Premiumanbieter der Woche

KEBA Hersteller Wallboxen

Buchtipp

2017 07 PHOENIX CONTACT

Unsere Medienpartner

Newsletter

Sie wollen nichts mehr verpassen?
Hier unsere Newsletter abonnieren und Sie sind immer rundum informiert!