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e.GO Mobile AG

NRW müsse mit Tempo hinein in die Elektromobilität, erklärte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bei der 100-Tage-Bilanz der neuen schwarz-gelben Regierungskoalition. Vor allem als Produktionsstandort für Elektroautos soll sich das bevölkerungsreichste Bundesland einen Namen machen. Große Erwartungen liegen auf der 2018 startenden e.GO-Produktion.

100.000 Elektroautos könnten bereits 2020 jährlich in NRW vom Band laufen, so Laschet, der dabei explizit die StreetScooter ausnahm. Der große Hoffnungsträger der Politik ist das ebenfalls aus der RWTH Aachen hervorgegangene Startup e.GO Mobile AG. Ab nächstem Jahr soll das erste Modell, das kompakte Elektroauto e.GO Life, vom Band laufen, die Bestellbücher sind bereits geöffnet. Weitere Modelle, wie ein größeres E-Auto und ein E-Kleinbus, sind bereits in Planung.

Expertenrat soll Elektromobilitätsstrategie begleiten

Um die geforderte "Einstiegsmentalität" in NRW zu unterstützen, sollen Unternehmen und Hochschulen in diesem Bereich stärker vernetzt werden sowie ein Expertenrat eingerichtet werden, der über die Fortschritte wacht. Neben dem e.GO-Gründer Professor Günter Schuh sollen dort auch Experten des Münsteraner Batterieforschungszentrum Meet sowie Unternehmer und Zulieferbetriebe aus Ostwestfalen-Lippe vertreten sein.

Wie die Aachener Nachrichten berichten, will der Elektroauto-Hersteller e.GO in den kommenden Jahren kräftig expandieren: Bis 2022 sollen in der Domstadt 4 Werke errichtet sein, wo jährlich 100.000 E-Fahrzeuge produziert werden. Dafür sollen 2.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

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