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Der neue Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier appelliert an die deutschen Autobauer, sich in der E-Mobilität verstärkt zu engagieren.
Olaf Kosinsky | [CC BY-SA 3.0] |  via Wikimedia Commons

Der neue Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier appelliert an die deutschen Autobauer, sich in der E-Mobilität verstärkt zu engagieren.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat die deutschen Autobauer in einem heute in der Bild-Zeitung erscheinenden Interview aufgefordert, in die Entwicklung elektrisch betriebener Autos „zweistellige Milliardenbeträge zu investieren“.

Konkret fordert Altmaier ein E-Auto, das „mindestens die Reichweite eines Tesla hat und gleichzeitig weniger kostet“. So solle in die ökologische und digitale Zukunft Deutschlands investiert werden – die deutschen Autobauer seien im Bereich E-Mobilität spät dran und hätten einiges aufzuholen. Zudem hält Altmaier den Aufbau einer Batteriezellen-Produktion in Europa für nötig, um zu verhindern, „dass künftig ein großer Teil der Wertschöpfung in Asien oder den USA entsteht, statt hier bei uns“.

Absage an Diesel-Fahrverbote

Einig sei er sich dagegen mit Verkehrsminister Andeas Scheuer (CSU) über die Ablehnung von Fahrverboten für Diesel-Fahrer. Seit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts im Februar ist es Städten und Kommunen erlaubt, eigenständig über Fahrverbote zu entscheiden, um eine zu hohe Luftbelastung abzuwenden.

Altmaier sagte hierzu, er wolle „die vielen hunderttausend Arbeitsplätze in der Automobil- und Zulieferindustrie dauerhaft erhalten“ und, anstatt den Autostandort Deutschland schlechtzureden, gelte es, „entschlossen die Weichen für eine umweltfreundliche Automobilität der Zukunft“ zu stellen.

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