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Die Tretbox des Berliner Startups soll die Vorteile von Fahrrädern und Autos vereinen
Tretbox GmbH

Die Tretbox des Berliner Startups soll die Vorteile von Fahrrädern und Autos vereinen

Seit in der Gläsernen Manufaktur in Dresden der Phaeton nicht mehr gebaut wird, hat VW damit begonnen den Standort zu einem Emobilitätszentrum auszubauen. Und nicht nur eigene E-Modelle wie der e-Golf sollen dort vom Band laufen, VW will über ein eigens aufgelegtes Inkubator-Programm nun auch Startups Zugang zur Manufaktur gewähren.

So wurden kürzlich die ersten sechs Teams im Rahmen eines Pitch-Wettbewerbes ausgewählt. Unter ihnen ist auch das Startup Tretbox aus Berlin. Das Gründerteam um den Autodesigner Murat Günak entwickelt eine neue Art von elektrischem Pedelec, welches die Vorteile von Autos mit denen von Fahrrädern vereint. Da es mit Tretunterstützung fortbewegt wird, benötigt man keinen Führerschein und kann auch Radwege benutzen. Das Fahrzeug richtet sich mit seinem Wetterschutz und großem Stauraum vorrangig an Logistik-Unternehmen für die letzte Meile in Großstädten. In einem weiteren Schritt soll die Tretbox auch autonom fahren können.

Neben der Tretbox haben sich die Startups Smart City Systems, LoyalGo, Ekoio, Geospin und CarlundCarla unter mehr als 50 Bewerbern durchgesetzt. Alle Teams befassen sich mit neuartigen Mobilitätskonzepten und –dienstleistungen. Die sechs Startups werden im Sommer für ein halbes Jahr in die Gläserne Manufaktur einziehen und erhalten neben jeweils 15.000 € Preisgeld auch Unterstützung durch Mentoren und Coaches sowie zur Infrastruktur vor Ort, die unter anderem Kontakt zu Forschern, Entwicklern und VW-Entscheidern beinhaltet.

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