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Der E-Roller Kymco Many EV an einer Ionex-Wechselstation.
Auto-Medienportal.Net / Kymco

Der E-Roller Kymco Many EV an einer Ionex-Wechselstation.

Der taiwanische Rollerhersteller Kymco hat eine Elektrooffensive angekündigt: in den nächsten 3 Jahren sollen nicht nur 10 E-Scooter-Modelle mit neuem Batteriekonzept auf den Markt kommen, sondern auch in vorerst 20 Ländern eine neuartige Ladeinfrastruktur aufgebaut werden.

Die geplanten E-Roller-Modelle sollen auf der Basis des Kymco Many EV entstehen, der erstmals auf der vor wenigen Tagen zu Ende gegangenen Tokyo Motorcycle Show präsentiert wurde. Das Neue am Fahrzeugkonzept sei der interne Energiespeicher, so Kymco. Dieser ermögliche auch dann noch das Fahren für ein kurzes Stück, wenn der transportable Akku bereits zum Laden entnommen wurde.

Wechselakku-Stationen für E-Scooter

Wer längere Touren plant oder grundsätzlich mehr Reichweite wünscht, kann in dem Staufach unter dem Sitz zudem weitere Mietbatterien unterbringen und so die elektrische Reichweite der E-Roller auf bis zu 200 Kilometer ausdehnen. Schließlich sind Ionex-Energiestationen geplant, die sowohl der Aufladung dienen als auch einen schnellen Batterietausch ermöglichen sollen.

Das Konzept des Wechselakkus scheint ein Revival zu erleben. Erst kürzlich hat das Berliner Startup Greenpack gemeinsam mit der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO, dem Bundesverband solare Mobilität BSM und dem Bundesverband Energiespeicher BVES ein Pilotprojekt in Berlin gestartet, wo mit verschiedenen Partnern und Anwendungsfällen eine Wechselakku-Infrastruktur in der Praxis getestet werden soll.

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