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Insbesondere Offshore-Windparks spielen für die Zukunft der regenerativen Energien eine immer größere Rolle.
von http://shansov.net (Eigenes Werk) | [CC BY-SA 3.0] |  via Wikimedia Commons.

Insbesondere Offshore-Windparks spielen für die Zukunft der regenerativen Energien eine immer größere Rolle.

Die Windenergie hat Kohle in Europa als zweitgrößte Form der Energiegewinnung im Jahr 2016 abgelöst. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 12,5 Gigawatt neuer Kapazitäten in 28 EU-Ländern durch Windkraftanlagen erzeugt. Dies geht aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht von WindEurope, einem länderübergreifenden Netzwerk zur Windenergie in Europa mit mehr als 500 Mitgliedern, hervor.

Die Windenergie deckt aktuell 10,4 Prozent des gesamten Energiebedarfs der EU ab. Auch wenn die über zwölf Monate durch Wind gewonnene Energiemenge im Vergleich zum Rekordjahr 2015 leicht abgenommen hat, liegen die Gesamtkapazitäten der Windkraft mit 153,7 Gigawatt nun oberhalb der Kapazitäten von Kohle (152 Gigawatt). Zu beachten ist hierbei, dass die Kapzität nicht der tatsächlichen Energienutzung, sondern der totalen Verfügbarkeit an Energie entspricht. Besonders die im Küstenvorfeld gelegenen Offshore-Windparks stellen einen wichtigen Wachtumsbereich für Windenergie dar, wie sich unter anderem in Deutschland und im Vereinigten Königreich zeigt. In beiden Ländern sind die Ausgaben für Onshore-Windparks hingegen zurückgegangen.

Die Gesamtinvestionen der EU-Staaten in neue Windparks befinden sich mit 27,5 Mrd. Euro auf Rekordkurs. Alleine Deutschland zeichnete sich für die Gewinnung von 44 Prozent der neuen Windkapazitäten verantwortlich. Frankreich, die Niederlande, Irland, Finnland und Litauen verzeichneten im vergangenen Jahr ebenfalls Rekorde. Allerdings weist WindEurope in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass nur sieben von 28 Staaten längerfristige Ziele für Erneuerbare Energien herausgegeben haben. Deutschland verzeichne zwar ein großes Wachstum, innerhalb von Europa gebe es aber erhebliche regionale Unterschiede. WindEurope ruft die Staaten daher zur Ausformulierung nationaler Energie- und Klimapläne auf. Diese sollten durch Vorgaben von EU Rat bzw. Parlament weiter konkretisiert werden.

Eine zunehmende Steigerung der Kapazitäten regenerativer Energien ist in den kommenden Jahren absehbar, da insbesondere Großstädte ihren CO2-Ausstoß drastisch senken müssen, um Klimaschutzziele erreichen zu können. Seit dem Jahr 2000 wurden Windkraft, Solarenergie und Naturgas kontinuierlich ausgebaut, während Öl-, Kohle- und Kernenergie in gleichem Ausmaß abgenommen haben. Erneuerbare Energien konnten im gleichen Zeitraum ihren Anteil an der gesamten Energiekapazität in der EU von 24 auf 46 Prozent erhöhen. Der Anteil von Windkraft an der gesamten Energiekapazität steigerte sich zwischen 2005 und 2016 von sechs auf 16,7 Prozent.

 

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