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Immer mehr Menschen zieht es in die Städte, wo sich angesichts zunehmender Verkehrsbelastungen die Frage nach einer wirklichen Wende in der urbanen Mobilität immer dringlicher stellt. 7 deutsche Städte haben nun gemeinsam mit dem Verband der Automobilindustrie VDA einen Pakt zur Zukunft der urbanen Mobilität und Logistik geschlossen: die "Plattform Urbane Mobilität".

Im Rahmen der "Plattform Urbane Mobilität", die als Diskussionsforum dienen soll, wollen sich Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Leipzig, Ludwigsburg und München gemeinsam mit Audi, BMW, Daimler, Porsche und Volkswagen sowie Bosch, Continental und Schaeffler über alternative Antriebe, Fahrzeugsharing, Verkehrsreduktion durch elektronische Leitsysteme und eine Verringerung des Flächenverbrauchs urbaner Mobilität und Logistik austauschen.

VDA-Präsident Wissmann: Deutschland soll zum Vorreiter im globalen Wettbewerb um die Mobilität werden

"Wir haben eine so dramatische Weiterentwicklung, wie sie vor 20, 30 Jahren kaum vorstellbar war. Und wir haben natürlich parallel eine Situation, wo weltweit immer mehr Menschen in die Städte drängen und wir nicht nur in China Ballungen haben von 20, 30, 50 Städten mit über 10 Millionen Menschen. Deswegen ist das, was wir hier versuchen, auch eine Chance, weltweit Mobilitätslösungen zu zeigen, moderne, umweltverträgliche Mobilität und ein höheres Maß an Verkehrssicherheit", erklärte VDA-Präsident Matthias Wissmann.

Schon länger haben die Automobilindustrie und Städte erste Eckpunkte entwickelt. Nun sollen konkrete Handlungsvorschläge folgen. "Unsere Städte brauchen schlaue Mobilitätskonzepte, urbane Lösungen, die die gestiegenen Anforderungen an Mobilität in den Städten aufgreifen. Die Stadt der Zukunft braucht mehr Lebensqualität, bessere Erreichbarkeit und weniger Emissionen. Wir nenne das ein städteverträgliches Mobilitätskonzept", so Olaf Scholz, Hamburgs Erster Bürgermeister.

Nutzfahrzeugen kommt eine Schlüsselrolle bei der Elektrifizierung zu

Nicht nur der Pkw-Verkehr steht bei der "Plattform Urbane Mobilität" im Fokus, sondern auch und vor allem der Dienstleistungsverkehr in den Innenstädten. Leichten Nutzfahrzeuge falle eine Schlüsselrolle bei der Elektrifizierung zu, sind sich alle Beteiligten einig. Die Autoindustrie will hier gemeinsam mit den Vertretern der Städte moderne und nachhaltige Konzepte erarbeiten.

"Wenn wir über die Zustellung von Sendungen ab der Größe einer Europalette reden, die man auch im Nahbereich nicht zu Fuß oder mit dem Lastenrad anliefern kann, dann geht es um Elektroantriebe auch für schwerere Verteilfahrzeuge. Denn gerade auch der Wirtschaftsverkehr ist für die Funktionsfähigkeit der Städte unverzichtbar. Aber ich sage auch: Der Verteilerverkehr ist 10 Prozent des gesamten Lkw-Verkehrs. Es wäre eine Illusion zu glauben, dass das, was im Verteilerverkehr gelingen wird, auch im Langstrecken-Lkw-Verkehr den Diesel in den nächsten 10 Jahren ersetzt. Wir müssen offen denken, und ich glaube, der Kreis hier weiß, dass wir diese Offenheit auch in Zukunft brauchen", sagte Matthias Wissmann.

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