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BP will sich im Vergleich zu Shell beim Aufbau einer Ladeinfrastruktur mehr Zeit lassen.
By Pcmanrules (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons.

BP will sich im Vergleich zu Shell beim Aufbau einer Ladeinfrastruktur mehr Zeit lassen.

Der Aral-Mutterkonzern BP wird beim Thema Aufbau von Ladeinfrastruktur keine eiligen Schritte unternehmen. Wie unter anderem das Handelsblatt berichtet, möchte das Mineralunternehmen mittelfristig lediglich an einer geringen Anzahl von Tankstellen neben Benzin und Diesel auch Strom für Elektroautos anbieten. Dies sagte der Chef von British Petrol Europa, Wolfgang Langhoff, kürzlich in Düsseldorf. Aral betreibt in Deutschland aktuell mehr als 2400 Tankstellen.

Bisher gibt es nach Angaben des Konzerns an zwei Aral-Tankstellen Ladestationen für Strom. Die lange Ladedauer der E-Fahrzeuge stelle ein zentrales Problem dar, so Langhoff. Zudem sei der bisherige Druck zum Verkauf von Strom auf BP gering. Im Jahr 2016 konnte das Unternehmen in Deutschland den Absatz von Mineralölprodukten um 7,3 Prozent auf 30,7 Millionen Tonnen steigern.

Dabei profitierte BP nach Aussage von Langhoff von den niedrigen Benzinpreisen sowie der guten konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Aufgrund politischer Krisen und Terrorgefahr würden sich mehr Menschen für einen Autourlaub in Deutschland oder umliegenden Regionen entscheiden, die Einnahmen würden so vermehrt in Deutschland verbleiben, sagte Langhoff.

Konkurrent Shell gibt sich beim Thema E-Mobilität offensiver: Zum einen hat der niederländische Mineralölkonzern den Ausbau von Ladeinfrastruktur an seinen europäischen Tankstellen angekündigt, zum anderen unterstützt Shell die Etablierung von CCS als globalen Ladestandard.

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