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Damit E-Fahrzeuge in der Schweiz an Attraktivität gewinnen, will die Regierung den Ausbau des Ladenetzes an Autobahnen verstärkt fördern.
von Sankt Michael (Eigenes Werk)/CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons.

Damit E-Fahrzeuge in der Schweiz an Attraktivität gewinnen, will die Regierung den Ausbau des Ladenetzes an Autobahnen verstärkt fördern.

In der Schweiz sollen Nutzer von Elektrofahrzeugen ihre Batterien an Autobahnen möglichst flächendeckend wieder aufladen können. Der Bundesrat will dafür den Bau von Schnellladestationen an Rastplätzen voranbringen.

Bisher existieren lediglich an zwölf der 59 Autobahngaststätten im Nachbarstaat Ladestationen für Elektroautos. Insgesamt gibt es zudem im 1850 Kilometer langen nationalen Strassennetz rund 100 Rastplätze. Damit sind nach Angaben des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) im Schnitt etwa alle 60 Kilometer eine Autobahngaststätte und alle 40 Kilometer ein Rastplatz verfügbar.

Nach geltendem Recht können Ladestationen nur an Raststätten, welche den Kantonen unterstehen, neu gebaut werden. Demgegenüber befinden sich Rastplätze unter Regelung der Bundesregierung. Für eine Ergänzung des Netzes an Ladestationen ist in jedem Fall ein Stromanschluss erforderlich. Der Bundesrat will dies unterstützen, weil eine Ladestation auf Rastplätzen im Gegensatz zu Raststätten nicht mit gastronomischen oder anderen gewerblichen Angeboten kombiniert werden kann. Im Idealfall sollen sich die Betreiber von Ladestationen nach Wunsch des Bundesrates finanziell an der Infrastruktur beteiligen. Zudem wünscht der Bundesrat ein offenes Bewerbungsverfahren .

Da die Entwicklung bei der E-Mobilität immer weiter voranschreitet, will der Bund seine Empfehlungen im Zuge der zunehmenden technischen Entwicklungen laufend überarbeiten. Bis Ende 2016 waren in der Schweiz rund 11.600 Elektrofahrzeuge auf den Straßen unterwegs. Hier haben die Schweizer mit Sicherheit noch hohes Steigerungspotential.

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