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Arbeiter in der Tesla Fabrik in Fremont.
Tesla

Arbeiter in der Tesla Fabrik in Fremont.

Tesla arbeitet mit Hochdruck daran, die Produktion des Model 3 hochzufahren, um der immensen Zahl an Vorbestellungen und nicht zuletzt den eigenen Zielvorgaben gerecht zu werden. Das hat auch seinen Preis, den offenbar die Mitarbeiter zu zahlen haben: die Berichte über schlechte Arbeitsbedingungen und überdurchschnittlich viele Arbeitsunfälle mehren sich.

Elon Musk selbst hatte die Arbeiter des Tesla Werkes in Fremont vor zwei Wochen mit den Worten "Welcome to production hell" begrüßt, was der Tesla-Chef und Milliardär sicher lustig gemeint hatte. Douglas Parker von der Organisation "Worksafe" konnte darüber nicht lachen. Seine Organisation hatte die Diskussion um Arbeitsbedingungen bei Tesla angestoßen.

Bezahlung bei Tesla unterdurchschnittlich

Laut Worksafe soll die Verletzungsrate in der Tesla Fabrik Fremont, wo rund 10.000 Beschäftigte tätig sein sollen, 31 Prozent über dem Durchschnitt der US-Autoindustrie liegen. Das liege Parker zufolge u.a. daran, dass die Arbeiter wegen des Drucks mit hoher Geschwindigkeit sich stets wiederholende Bewegungsabläufe absolvieren müssen, wie die Tagesschau berichtete. Bis vor kurzem soll zudem in zwei Schichten von bis zu jeweils 12 Stunden gearbeitet worden sein. Mittlerweile wurde eine dritte Schicht eingeführt.

Ein weiteres Problem seit die Bezahlung: Während Arbeiter bei den großen Autoherstellern im mittleren Westen durchschnittlich knapp 26 Euro pro Stunde verdienen, sind es bei Tesla zu Beginn gerade einmal 15 Euro – bei den überdurchschnittlich hohen Lebenshaltungskosten im Silicon Valley, wo Teslas Fabrik liegt, häufig zu wenig, um sich eine Wohnung in der Region leisten zu können. Die Folge: viele müssen lange Arbeitswege in Kauf nehmen oder im Auto schlafen. Aktuell wird versucht, eine gewerkschaftliche Organisierung voranzutreiben.

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