0
0
0
s2sdefault

Bewertung: 0 / 5

 
Kunden des neuen Nissan Leaf in UK können dank des neuen V2G-Angebotes bei den Stromkosten sparen.
By Tokumeigakarinoaoshima (Own work) [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons.

Kunden des neuen Nissan Leaf in UK können dank des neuen V2G-Angebotes bei den Stromkosten sparen.

Kunden des neuen Nissan Leaf im Vereinigten Königreich können ab 2018 überschüssigen Strom ihrer E-Autobatterie an das Stromnetz gegen Bezahlung zurückgeben. Nissan kooperiert bei dem neuen Vehicle2Grid--Konzept mit dem Energieversorger Ovo. Nach Angaben der beiden Unternehmen sollen die Kunden auf diese Weise jährlich ca. 390 bis 445 Euro (umgerechnet 350 bis 400 Pfund) einsparen können. Ein ähnliches Konzept hatte Nissan bereits in Zusammenarbeit mit Enel in Dänemark etabliert.

Bei dem neuen Angebot, welches den Kunden ab dem 1. Januar 2018 zur Verfügung steht, wird am Wohnstandort des Nissan-Besitzers eine spezielle Ladestation installiert. Diese ermöglicht dem Energieversorger Zugriff auf das Batteriemanagement des Fahrzeugs. Der Kunde kann anhand geplanter Fahrten täglich seinen Mindestbedarf an Energie angeben, die überschüssige Energie wird in das Stromnetz eingespeist. Gleichzeitig kann der E-Autobesitzer überschüssige Energie der Batterie zu Hause oder am Arbeitsplatz nutzen, wenn der dortige Strompreis ansteigt.

Nissan und Ovo betonen den Beitrag des neuen Vehicle2Grid-Angebotes zur Durchsetzung der erneuerbaren Energien. Durch die zusätzliche Energie der E-Autobatterien könne eine temporär schwache Versorgung durch Solar- oder Windkraft, wenn die Sonne nicht scheint oder kein Wind weht, ausgeglichen werden. Darüber hinaus bestünde ein geringerer Bedarf an neuen Kraftwerken oder einem weiteren Ausbau der Netze, wie unter anderem The Guardian berichtet.

Des Weiteren plant Ovo speziell für Besitzer von Solaranlagen die Markteinführung einer Speicherbatterie für zu Hause, vergleichbar mit der Tesla Powerwall. Der Energieversorger zahlt dem Kunden für den Zugriff auf die Batterie knapp 390 Euro pro Jahr (umgerechnet 350 Pfund) und geht darüber hinaus von einer jährlichen Ersparnis bei den Stromkosten in Höhe von 267 Euro (240 Pfund) aus.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

01.10.2014 - 08:53

Der Nissan LEAF wurde inzwischen über 135.000 Mal abgesetzt und ist damit das meistverkaufte Elektroauto der Welt. In Deutschland allerdings hat es der Elektropionier nicht so leicht, hier führen andere E-Autos die Verkaufs-Charts. Gestern startete Nissan ein sog. Botschafterprogramm für sein Elektroauto LEAF, das sich speziell an Berufspendler und Familien mit Zweitwagen richtet: Künftig kann der LEAF für eine monatliche Leasing- und Finanzierungsrate von nur 249 Euro pro Monat gefahren werden – ohne Anzahlung und inklusive Batterie.

17.04.2014 - 16:14

Der Autohersteller Nissan kündigte gestern ein neues Kundenprogramm in Nordamerika an. Unter dem Motto „No Charge to Charge“, was soviel bedeutet wie „keine Gebühr fürs Laden“ wollen die Japaner zukünftig amerikanischen Käufern Ihres Elektroautos LEAF zwei Jahre kostenlosen Zugang zu öffentlichen Ladepunkten in den USA bieten. Dazu führt der Händler zusammen mit Partnern die „EZ-ChargeSM“-Karte an, einen einheitlichen Zugangsschlüssel zu den größten landesweiten Ladenetzwerken in den USA, darunter die Branchenriesen Blink und ChargePoint.

30.06.2016 - 08:06

Der Zusammenschluss der beiden Autobauer ist führend bei der Elektromobilität – zumindest, was die Verkaufszahlen angeht. Stand Ende Mai 2016 hat die Renault-Nissan-Allianz nach eigenen Angaben rund 341.000 E-Autos abgesetzt – bei einem Großteil davon handelt es sich um die beiden Erfolgsmodelle Nissan Leaf und Renault ZOE.

0
0
0
s2sdefault

Premiumanbieter der Woche

KEBA Hersteller Wallboxen

Buchtipp

2017 07 PHOENIX CONTACT

Unsere Medienpartner

Newsletter

Sie wollen nichts mehr verpassen?
Hier unsere Newsletter abonnieren und Sie sind immer rundum informiert!