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Daimler hat angeblich ein Tesla Model X zu Testzwecken genauer in Augenschein genommen.
By Jakob Härter/CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons.

Daimler hat angeblich ein Tesla Model X zu Testzwecken genauer in Augenschein genommen.

Die etablierten Automobilhersteller beobachten die Konkurrenz aus dem Segment der Elektrofahrzeuge sehr genau. Nach einem Spiegel-Bericht hat nun Daimler einen neuerlichen Versuch unternommen, mehr über die Antriebstechnologien eines Stromers seiner Wettbewerber zu erfahren.

Demnach wurde beim Automobilverleih Sixt ein Tesla Model X über einen Zeitraum von sieben Wochen angemietet, um diesen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Laut Medienberichten wurde das Fahrzeug auseinandergebaut und nach genauer Begutachtung wieder zusammengesetzt. Möglicherweise erfolgten Tests unter Extrembedingungen, beispielsweise bei extremen Temperaturen. Zum Ende der Mietlaufzeit wurde das Fahrzeug in einem schlechten Zustand zurückgegeben - der Schaden liegt laut Spiegel in fünfstelliger Höhe.

Durch die Ortung des Fahrzeuges wurde Sixt auch auf die unerlaubten Testfahrten aufmerksam: So war der Tesla in Sindelfingen und Barcelona auf Teststrecken im Einsatz. Sixt hat die entstandenen Schäden gutachterlich prüfen lassen. Ein Auseinanderbauen und Fahrten auf Teststrecken sind bei Sixt vertraglich nicht zulässig.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Daimler Spionagevorwürfen erwehren muss. Kürzlich berichtete der Spiegel von einem "Spionageangriff" auf den StreetScooter der Deutschen Post. Demnach hat sich Daimler bereits im Frühjahr eines der Strom betriebenen Lieferfahrzeuge über einen fiktiven Pflegedienst bei der DP ausgeliehen, um damit einige Testfahrten auf dem Werksgelände zu absolvieren. Der Schwindel flog auf und die Post orderte ihren StreetScooter umgehend zurück.

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