Donnerstag, 03 August 2017 06:01

Brüssel baut Elektrifizierung des ÖPNV aus

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Brüssel baut Elektrifizierung des ÖPNV aus Solaris

Mit der Bestellung von 7 E-Bussen bei dem polnischen Hersteller Solaris hat Brüssels größter Verkehrsbetreiber STIB einen weiteren Baustein der städtischen Elektrifizierungspläne gelegt. Erklärtes Ziel der belgischen Hauptstadt und EU-Metropole ist es, noch vor 2030 einen rein elektrischen ÖPNV zu haben.

Der Vertrag mit Solaris sieht vor, die 7 Urbino 8,9 LE Electric im ersten Quartal 2018 auszuliefern. Die knapp 10 Meter langen E-Busse sind mit einem 160 kW / 218 PS Motor sowie Lithium-Ionen-Akkus mit einer Kapazität von 160 kWh ausgestattet. Geladen werden die Batterien über einen Plug-in-Anschluss.

Ähnliche Artikel

  • Linz erneuert O-Busflotte Linz erneuert O-Busflotte

    Um die Luftqualität in Innenstädten zu verbessern, setzen viele Kommunen auf den Einsatz von Elektrobussen im Öffentlichen Nahverkehr. Dabei bietet sich oftmals die Nutzung bestehender Oberleitungssysteme an, da auf diese Weise Infrastrukturkosten eingespart werden können und kein Problem mit der Reichweite der Busse besteht. Die Stadt Linz in Österreich hat kürzlich 20 neue Doppelgelenk-Elektrobusse des Herstellers Van Hool angeschafft, welche die bestehende O-Busflotte ersetzen und die Fahrgastkapazität um etwa 30 Prozent auf 180 Passagiere pro Fahrzeug steigern sollen.

  • Wochenrückblick KW36: Göttingen fördert E-ÖPNV +++ Bund fördert StreetScooter +++ Hybrid fördert Umwelt Wochenrückblick KW36: Göttingen fördert E-ÖPNV +++ Bund fördert StreetScooter +++ Hybrid fördert Umwelt

    In der niedersächsischen Universitätsstadt Göttingen kommen ab Frühjahr 2018 drei neue Elektro-Hybridbusse vom Typ Volvo 7900 EH zum Einsatz. Einen entsprechenden Auftrag hat die Volvo Bus Corporation von der Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH erhalten. Ab 2019 soll fast der gesamte öffentlichen Busfuhrpark der Stadt sukzessive auf elektrische Antriebe umgestellt werden.

  • Studie: Paris verfügt über die besten Sharing-Angebote Studie: Paris verfügt über die besten Sharing-Angebote

    Fast jede größere Stadt in der Welt verfügt inzwischen über verschiedenste Modelle zum Teilen von Fahrzeugen. Egal ob Auto, Fahrrad oder Roller, an jeder Straßenecke steht im Optimalfall das passende Sharing-Angebot bereit. Bei so vielen innovativen Projekten ist es inzwischen schwierig den Überblick zu behalten und es stellt sich zwangsläufig die Frage: In welcher europäischen Hauptstadt haben sich Sharing-Modelle am stärksten etabliert?

1 Kommentar

  • Kommentar-Link Donnerstag, 03 August 2017 16:24 gepostet von Axel Sel

    Schade das die Konzerne hier in Deutschland nicht an die Zukunft gedacht haben, Nun ist die Zukunft da und e Mobilität wird im Ausland gekauft, das wird Arbeitsplätze kosten,die Kunden sind weg und im schlimmsten Fall mit dem Produkt aus anderen Ländern zufrieden,das kostet wieder Arbeitsplätze. Wenn ringsherum Verbrenner verboten sind kann man nur noch für den deutschen Markt produzieren, falls die Überlebenden noch Verbrenner kaufen wollen?!

Schreibe einen Kommentar

Das eMobilitätOnline-Redaktionsteam freut sich ausdrücklich über Anregungen und Kommentare von Lesern. Jedoch behalten wir uns vor eingestellte Kommentare zu editieren und ggf. zu löschen, wenn diese gegen den allgemeinen Umgang verstossen. Es gelten die Nutzungsbedingungen von eMobilitätOnline: http://www.emobilitaetonline.de/nutzungsbedingungen

Premiumanbieter der Woche

 Ladestationen Elektroauto

Buchtipp

2017 07 PHOENIX CONTACT

Unsere Medienpartner

Newsletter

Sie wollen nichts mehr verpassen?
Hier unsere Newsletter abonnieren und Sie sind immer rundum informiert!