Die öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektroautos wächst: Zum Stichtag 30.06.2017 gab es laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW rund 10.700 öffentlich zugängliche Ladepunkte in Deutschland. Das sind über 4.000 mehr als noch vor einem Jahr, wobei sich die Erhebungsbasis nicht vergleichen lasse, so der BDEW.

Anlässlich der IAA in Frankfurt hat der Technologieverband VDE die Studie „Ad-hoc-Laden und spontanes Bezahlen: Wie sich punktuelles Aufladen umsetzen lässt“ veröffentlicht. Die Untersuchung nimmt die Rentabilität von Bezahlsystemen an Stromtankstellen unter die Lupe und will aufzeigen, wie Betreiber mit Anreizen gelockt werden können – denn noch lohne sich der Ladesäulen-Betrieb vielfach nicht.

Siemens und der Multitechnik-Dienstleister Spie haben eine Kooperation im Bereich Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge geschlossen. Ziel der Partnerschaft ist es, Backend-unabhängige Komplettpakete von der Beratung über die Aufstellung bis zum Betrieb von Ladesäulen anzubieten.

Das EU-Projekt Central European Green Corridors (CEGC – Grüne Korridore in Zentraleuropa) ist abgeschlossen. Das vom österreichischen Stromunternehmens Verbund AG geleitete Kooperationsprojekt hat in den vergangenen 3 Jahren insgesamt 115 Schnellladestationen in 5 EU-Ländern errichtet.

Noch ist die Zahl der Elektroautos auf Deutschlands Straßen sehr überschaubar, die Auswirkungen auf die Stromnetze sind entsprechend gering. Die Situation könnte sich aber bereits in einigen Jahren ändern, wenn sich der forcierte Durchbruch der Elektromobilität vollzieht. Darauf müssen die Netzbetreiber vorbereitet sein – noch ist scheinbar einiges zu tun.

Der Ladespezialist TellusPower Europe errichtet weitere Schnellladestationen in Bayern. Mit einem 50 kW Schnelllader am Biohotel Eggensberger in Hopfen am See im Allgäu sowie einer 40 kW CCS-Ladestation am Hyundai-Autohaus Sangl in Landsberg am Lech wurde ein Beitrag zum Ausbau der Elektroauto-Ladeinfrastruktur in der Region geleistet.

Die Kunden der über 110 Stadtwerke-Partner des Verbunds ladenetz.de können ab sofort die Berliner Ladeinfrastruktur nutzen, die im Auftrag des Senats von der Allego GmbH betrieben wird. Die technische Anbindung über die E-Roaming-Plattform e-clearing.net wurde erfolgreich abgeschlossen, teilte die smartlab Innovationsgesellschaft mbH, Betreiberin von ladenetz.de, gestern mit.

Gestern haben Daimler, Shell und Linde 2 weitere Wasserstofftankstellen in Sindelfingen nahe der A81 und in Pforzheim nahe der A8 eröffnet. Mit den im Juni eröffneten H2-Stationen in Wiesbaden und Frankfurt ist das Wasserstoff-Tankstellennetz in Deutschland somit auf 32 Standorte angewachsen. Die meisten Betankungsmöglichkeiten für Brennstoffzellenfahrzeuge gibt es in Baden-Württemberg, wo an mittlerweile 9 Standorten Wasserstoff getankt werden kann.

Nachdem der Bund seit diesem Frühjahr mit rund 300 Millionen Euro die Errichtung von öffentlich zugänglichen Stromtankstellen fördert, schiebt Bayern ein ergänzendes Landesförderprogramm hinterher, um das selbst gesetzte Ziel von 7.000 öffentlich zugänglichen Ladesäulen im Freistaat im Jahr 2020 zu erreichen.

Nach dem Willen der EU-Energieminister sollen alle größeren Bauvorhaben ab 2025 Stromtankstellen mit einplanen müssen. Dies soll nicht nur die Verbreitung von Elektroautos unterstützen, sondern auch die Pläne der EU, den Energieverbrauch zu reduzieren: Bis 2030 soll der Energieverbrauch um 30 Prozent gesenkt werden.

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