Nachdem der Bund seit diesem Frühjahr mit rund 300 Millionen Euro die Errichtung von öffentlich zugänglichen Stromtankstellen fördert, schiebt Bayern ein ergänzendes Landesförderprogramm hinterher, um das selbst gesetzte Ziel von 7.000 öffentlich zugänglichen Ladesäulen im Freistaat im Jahr 2020 zu erreichen.

Nach dem Willen der EU-Energieminister sollen alle größeren Bauvorhaben ab 2025 Stromtankstellen mit einplanen müssen. Dies soll nicht nur die Verbreitung von Elektroautos unterstützen, sondern auch die Pläne der EU, den Energieverbrauch zu reduzieren: Bis 2030 soll der Energieverbrauch um 30 Prozent gesenkt werden.

Das intercharge-Ladenetzwerk erstreckt sich ab Juli bis zur Adria: Gestern haben der führende kroatische Telekommunikationsanbieter Hrvatski Telekom und die Berliner Hubject GmbH ihre Kooperation bekannt gegeben. Somit vernetzt Hubject mit dem intercharge-Netz mittlerweile mehr als 55.000 Ladepunkte von 280 Unternehmen aus 24 Ländern in Europa, Asien und Ozeanien.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat am Freitag die ersten Förderbescheide für Ladesäulen vergeben. Insgesamt wurden 26 Bescheide mit einem Gesamtvolumen von mehr als 550.000 Euro überrreicht, womit 160 Normallader und 23 Schnelllader errichtet werden sollen. Der größte Einzelposten entfällt auf die Mainzer Stadtwerke, die allein 64 Ladestationen installieren wollen.

Honda hat an seinem Firmensitz im hessischen Offenbach eine öffentliche Stromtankstelle mit moderner 940V-Hochvolttechnologie eröffnet, an der bis zu 4 Elektroautos mit unterschiedlichen Steckertypen gleichzeitig laden können. Die Energie wird zumindest teilweise direkt vor Ort erzeugt: von einem innovativen Solar-Carport des baden-württembergischen Photovoltaik-Spezialisten ClickCon.

Um größere Distanzen mit einem Elektroauto zurücklegen zu können, braucht es eine gute Schnellladeinfrastruktur. Das Combined Charging System (CCS), auf das v.a. die deutschen Hersteller setzen, kommt derzeit laut der Webseite ccs-map.eu auf 3.069 Ladepunkte in Europa – rund 600 mehr als vor 10 Monaten.

Im Zuge der Markteinführung des ersten rein batteriebetriebenen Elektroautos mit Blitz hat Opel eine Kooperation mit dem Ladespezialisten The Mobility House geschlossen, um den Käufern des Ampera-e auch zu Hause passende Ladelösungen anbieten zu können. Infolge der Zusammenarbeit sollen die Opel-Kunden von attraktiven Konditionen bei The Mobility House profitieren.

Das britische Unternehmen InstaVolt wird beim Ausbau der Schnellladeinfrastruktur auf der Insel mit dem US-Startup ChargePoint zusammenarbeiten. Erst kürzlich ist Daimler als Großinvestor bei dem kalifornischen Unternehmen eingestiegen, um die Expansion nach Europa zu forcieren. Und die ist nun offenbar im vollen Gang: Der Vertrag mit InstaVolt sieht den Kauf von über 200 Schnellladesystemen bei ChargePoint vor.

Das neue Förderprogramm des Bundes, mit dem die Errichtung öffentlich zugänglicher Ladestationen finanziell unterstützt wird, ist offenbar erfolgreich angelaufen. Medienberichten zufolge wurden bereits 111 Anträge mit einem Fördervolumen von 14,4 Millionen Euro bewilligt.

Das Daimler Carsharing car2go hat gestern am Stuttgarter Flughafen eine neue, größere Stellfläche für bis zu 30 car2go Fahrzeuge eröffnet. Das Besondere: der Stellplatz ist mit einem flexiblen Ladearm ausgestattet, mit dem mehrere car2go Elektroautos erreicht und gleichzeitig aufgeladen werden können.

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