Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) hat die Ladeinfrastruktur in Europa analysiert. In puncto Ladesäulendichte liegt die Schweiz an 3., Österreich europaweit an 7. und Deutschland an 9. Stelle. Absolute Spitzenreiter sind mit großem Abstand Norwegen und die Niederlande.

Der Energiekonzern E.ON und der dänische eMobility-Dienstleister CLEVER errichten mit EU-Geldern einen Nord-Süd-Ladekorridor: In den kommenden 3 Jahren soll ein Netz von 180 Schnellladern in 7 Ländern ermöglichen, mit dem Elektroauto von Norwegen bis Italien zu fahren. Das Projekt wurde im Connecting Europe Facility Programm (CEF) der EU ausgeschrieben und wird mit 10 Millionen Euro gefördert.

Im Zuge der Präsentation des neuen Klimaplans der EU hat Klimakommissar Miguel Arias Cañete eine kräftige Finanzspritze aus Brüssel für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Aussicht gestellt. Ein dichteres, europaweites Netz an Stromtankstellen will die EU mit 800 Millionen Euro fördern.

enercity will in den kommenden 3 Jahren 10 Millionen Euro in die Ladeinfrastruktur investieren. Damit soll die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte im Großraum Hannover auf rund 600 gesteigert werden, womit die niedersächsische Hauptstadt nach Angaben des Stadtwerke-Unternehmens die größte Ladesäulendichte je Einwohner Deutschlands erzielen werde.

Mittwoch, 01 November 2017 11:18

DKV weitet sein Ladenetz auf Frankreich aus

Der Tank- und Servicekartenanbieter DKV kooperiert ab sofort mit dem französischen Ladeinfrastrukturbetreiber Freshmile Services. Dadurch können die DKV Kunden nun an bis zu 2.500 Ladepunkten in Frankreich Strom für ihre Elektroautos tanken.

Der  BDEW hat seine Ladesäulen-Erhebung nach Bundesländern und Städten aktualisiert. Demnach gibt es aktuell insgesamt fast 11.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte in Deutschland – demgegenüber stehen rund 99.600 voll- oder teilelektrisch betriebene Autos (Quelle: VDA, Stand Juni 2017). Unter den Städten gibt es in puncto Ladeinfrastruktur einen eindeutigen Spitzenreiter.

Kürzere Ladezeiten bei Elektroautos werden wesentlich zur Akzeptanz der Elektromobilität beitragen. Um dies zu realisieren, arbeiten Hersteller mit Hochdruck an neuen Technologien. Phoenix Contact hat nun eine Ladetechnologie entwickelt, die die E-Auto-Batterie in nur 3 bis 5 Minuten mit ausreichend Energie für rund 100 Kilometer Reichweite versorgen soll.

In Stuttgart trifft sich gerade die Branche auf der EVS30 – Electric Vehicle Symposium & Exhibition, auch eMobilitätOnline.de ist mit einem Stand vertreten. Neben den neuesten Trends der elektrischen Antriebstechnik werden auch zahlreiche neue Ladelösungen präsentiert. 3 Innovationen stellen wir an dieser Stelle vor.

Die öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektroautos wächst: Zum Stichtag 30.06.2017 gab es laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW rund 10.700 öffentlich zugängliche Ladepunkte in Deutschland. Das sind über 4.000 mehr als noch vor einem Jahr, wobei sich die Erhebungsbasis nicht vergleichen lasse, so der BDEW.

Anlässlich der IAA in Frankfurt hat der Technologieverband VDE die Studie „Ad-hoc-Laden und spontanes Bezahlen: Wie sich punktuelles Aufladen umsetzen lässt“ veröffentlicht. Die Untersuchung nimmt die Rentabilität von Bezahlsystemen an Stromtankstellen unter die Lupe und will aufzeigen, wie Betreiber mit Anreizen gelockt werden können – denn noch lohne sich der Ladesäulen-Betrieb vielfach nicht.

Seite 1 von 12

Premiumanbieter der Woche

 Stecker und Steckersysteme Elektroautos

Buchtipp

2017 07 PHOENIX CONTACT

Unsere Medienpartner

Newsletter

Sie wollen nichts mehr verpassen?
Hier unsere Newsletter abonnieren und Sie sind immer rundum informiert!