Auf dem laufenden GTI-Treffen am Wörthersee (– 27. Mai) haben VW-Azubis das in 9-monatiger Arbeit umgebaute Showcar Golf GTI First Decade präsentiert, das einen 300 kW/410 PS Motor an den Vorderrädern mit einer 48 Volt-E-Maschine im Heck kombiniert. Der GTI verfügt über einen reinen e-Modus zum Aus- und Einparken sowie für kurze Fahrten...eine Serienfertigung ist eher unwahrscheinlich.

Die Mobilitätsfirma Ubeeqo, ein Tochterunternehmen von Europcar, hat am gestrigen Mittwoch den Firmenwagen-Effizienz-Test 2017 veröffentlicht, in dessen Rahmen auch der wirtschaftliche Einsatz von Elektroautos untersucht wurde. Darin kommen die Autoren auf ein eindeutiges Ergebnis: Elektroautos lohnen sich für Unternehmen noch nicht.

Im Zuge der Markteinführung des ersten rein batteriebetriebenen Elektroautos mit Blitz hat Opel eine Kooperation mit dem Ladespezialisten The Mobility House geschlossen, um den Käufern des Ampera-e auch zu Hause passende Ladelösungen anbieten zu können. Infolge der Zusammenarbeit sollen die Opel-Kunden von attraktiven Konditionen bei The Mobility House profitieren.

Auch wenn es langsam geht: es ist ein deutlicher Aufwärtstrend. Im ersten Quartal 2017 wurden in Europa der European Automobile Manufacturers Association zufolge fast 50 Prozent mehr rein batteriebetriebene Elektroautos (24.592) verkauft als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Damit haben die reinen Stromer die Plug-in-Hybriden ausgestochen, deren Verkaufsanteil lediglich um 13 Prozent (21.644) gewachsen ist.

Ein kürzlich gefälltes Urteil des Verwaltungsgerichtes St. Gallen ist nun in Kraft getreten: ab sofort ist die weitgehende Nutzung von klassischen Strom-Adaptern zum Aufladen von Elektrofahrzeugen in der Schweiz aus Sicherheitsgründen verboten. Das Verbot betrifft alle Adapter, die von schwächeren Dosen auf größere Kupplungen führen.

Bei seiner aktuellen China-Reise steht auch die angekündigte Quote für Elektroautos auf der Agenda von Außenminister Sigmar Gabriel. Offenbar ist ihm nun "ein Deal zur Elektromobilität" gelungen, wie Spiegel online berichtet. Wenn dem so wäre, dürfte das in der deutschen Automobilindustrie für ein großes Aufatmen sorgen.

Parallel zur Grundsteinlegung von Daimlers neuer Akkufabrik wird der Bau einer weiteren Giga-Fabrik für Lithium-Ionen-Zellen in Deutschland gemeldet. Die neu gegründete TerraE Holding GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main plant den Bau einer Lithium-Ionen-Zell-Fabrik in Deutschland, wie der Batteriehersteller BMZ, einer der Gründungsgesellschafter des Unternehmens, mitteilte.

Noch 2017 will Nissan der Öffentlichkeit ein neues Elektroauto-Konzeptfahrzeug vorstellen, das eine Blaupause für die Elektromodelle der Zukunft darstellen soll. Der Elektro-Crossover werde die Technologien vereinen, auf denen die neue „Intelligent Mobility“-Strategie von Nissan basiert: Elektrifizierung, autonomes Fahren und Vollvernetzung.

Die Ankündigung weckt große Erwartungen: Eine der größten und modernsten Batteriefabriken der Welt will Daimler im sächsischen Kamenz errichten. Gestern wurde im Beisein von Kanzlerin Merkel, Sachsens Ministerpräsidenten Tillich und Daimler-Chef Zetsche der Grundstein für die bereits zweite Fabrik für Lithium-Ionen Batterien bei der Daimler-Tochter ACCUMOTIVE gelegt.

Seit in der Gläsernen Manufaktur in Dresden der Phaeton nicht mehr gebaut wird, hat VW damit begonnen den Standort zu einem Emobilitätszentrum auszubauen. Und nicht nur eigene E-Modelle wie der e-Golf sollen dort vom Band laufen, VW will über ein eigens aufgelegtes Inkubator-Programm nun auch Startups Zugang zur Manufaktur gewähren.

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