Honda verstärkt seine Investitionen in moderne bidirektionale Ladetechnologie an seinem europäischen Forschungs- und Entwicklungsstandort in Offenbach. Neben dem Ladevorgang ermöglicht diese Technologie, den im Elektroauto-Akku gespeicherten Strom bei Bedarf wieder ins öffentliche Netz zurückzuspeisen.

Unter Umwelt-Aspekten gelten Plug-in-Hybride als Kompromiss- und Übergangslösung, bis das "Reichweitenproblem" von reinen Elektroautos gelöst ist. Aktuell sind rund 50.000 rein elektrische Pkw und 40.000 Plug-in-Hybridfahrzeuge in Deutschland unterwegs. Wissenschaftler des Fraunhofer ISI und des KIT haben die Fahrleistung dieser beiden E-Fahrzeug-Arten verglichen und sind zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen.

Um die Reichweite von Elektroauto-Akkus abschätzen zu können, muss auf aufwendige Batteriemanagementsysteme (BMS) zurückgegriffen werden. Solche Systeme verbrauchen nicht nur selbst Energie, sondern sind auch anfällig für Fehler. Dies will das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC ändern und ein neues effizientes System zur Batterieladezustandsmessung entwickeln.

Freitag, 24 November 2017 09:57

BMW konzipiert Hochstraßen für E-Bikes

Ein Autohersteller auf Abwegen – bzw. Hochwegen: Im Rahmen ihrer Strategie NUMBER ONE > NEXT hat die BMW Group eine Mobilitätsvision entwickelt, die einen Lösungsansatz für verkehrsüberflutete Megacities darstellen soll. Der gemeinsam mit der Tongji Universität in Shanghai entwickelte BMW Vision E³ Way fokussiert auf die emissionsfreie Einspurmobilität.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) startete kürzlich den Aufbau des Testfeldes Niedersachsen für automatisiertes und vernetztes Fahren. Zu diesem Zweck erfolgten in der vergangenen Woche Testreihen mit drei mobilen Masten zur Erfassung des Verkehrs, die an der A39 zwischen der Ausfahrt Cremlingen und dem Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter an wechselnden Orten zu sehen waren. Beim Startschuss zur Erhebung waren auch Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, und DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, Prof. Dr. Karsten Lemmer, vor Ort.

Der Technologiekonzern ZF Friedrichshafen hat mit ersten Praxistests seines speziell für Stadtbusse entwickelten Elektroantrieb begonnen. Das "CeTrax" genannte Modell wurde vor etwa einem Jahr als Prototyp bereits auf der Hannoveraner Nutzfahrzeug-IAA vorgestellt – die nun fertige fahrfähige Version in Form des Versuchsträgers verfügt über eine Höchstleistung von 300 Kilowatt und über ein Drehmoment von bis zu 4.400 Newtonmetern.

Die Chemikerin Dr. Jennifer Ludwig von der Technischen Universität München (TUM) hat für ihre Arbeit an einem neuen Verfahren zur Herstellung von Lithium-Kobaltphosphat den Evonik Forschungspreis erhalten. Als Hochvolt-Kathodenmaterial kann es zur Leistungssteigerung von Lithium-Ionen-Akkus führen.

Der niederländische Ladespezialist NewMotion startet gemeinsam mit Mitsubishi, dem Energienetze-Betreiber TenneT und dem Energiekonzern Enel ein Vehicle-to-Grid (V2G) Pilotprojekt in den Niederlanden. Die erste Ladestation für V2G-Laden, bei dem Elektrofahrzeuge als Energiespeicher genutzt werden können, ist bereits in Betrieb.

Auf der IAA in Frankfurt ist der Technologiekonzern Continental mit einer urbanen Zukunftsvision vertreten: Bee, einer "fleißigen Arbeitsbiene für die urbane Mobilität von Morgen". Bee steht für „Balanced Economy and Ecology Mobility Concept“ und basiert auf kleinen Elektrofahrzeugen, die als Schwarm öffentlicher, aber individuell nutzbarer Verkehrsmittel durch die Stadt surren.

In dieser Woche ist in Wolfsburg das europäische Forschungsprojekt L3Pilot gestartet, das in den kommenden 4 Jahren automatisierte Fahrsysteme in 11 europäischen Ländern testen wird. Es ist das bisher größte EU-geförderte Projekt seiner Art, die Europäische Union unterstützt das Vorhaben mit 36 Millionen Euro.

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