Montag, 26 Juni 2017 00:10

E-Autoquote bald auch in Europa?

Die in China geplante E-Autoquote, welche Pkw-Hersteller zur Herstellung eines steigenden Anteils an Strom betriebenen Fahrzeugen verpflichtet, ist schon seit einiger Zeit ein viel diskutiertes Thema. Aber auch innerhalb der EU gibt es anscheinend Bestrebungen, den Autobauern gesetzliche Vorgaben zu machen, damit das Thema E-Mobilität in Europa endlich in Schwung kommt.

Die Grünen haben sich nach langen Diskussionen nun auf ein konkretes Zehn-Punkte-Programm für den Bundestagswahlkampf festgelegt und setzen dabei auf ihre Kernthemen Umwelt- und Klimaschutz. Wie unter anderem der Spiegel berichtet, wurde auf dem Bundesparteitag in Berlin das Programm mit dem Titel "Zukunft wird aus Mut gemacht", welches unter anderem einen genauen Zeitpunkt für das Ende des Verbrennungsmotors festlegt, verabschiedet. Die Delegierten terminierten ebenfalls den Ausstieg aus der Kohlekraft.

Es herrscht Verwirrung um die Elektroauto-Quote in China: Nachdem die Bundesregierung erst vor wenigen Wochen nach Gesprächen mit der chinesische Regierung eine Entschärfung der ursprünglich bereits für 2018 geplanten Elektroauto-Quote angekündigt hat, kursiert nun eine gegenteilige Meldung im Netz.

Elektroautos und andere E-Fahrzeuge erfreuen sich in Frankreich wachsender Beliebtheit: bereits im März wurde die Marke von 100.000 Elektrofahrzeugen geknackt. Ein Grund wird in der großzügigen Förderung gesehen: Bis zu 10.000 Euro kann einstreichen, wer von einem alten Diesel auf ein Elektroauto umsteigt. Und auch die Ladeinfrastruktur soll in hohem Maße gefördert werden.

Bisher hält sich die Anzahl der Einwendungen gegen Diesel-Fahrverbote, die bei der Stadt Stuttgart eingegangen sind, in überschaubaren Grenzen. Wie unter anderem die Stuttgarter Nachrichten melden, sind im Mai lediglich knapp 20 Schreiben eingegangen. Bis zum Ende der Einreichungsfrist am Freitag, den 23. Juni, erwartet das Regierungspräsidium nochmal einen Schwung an Eingängen per Post bzw. per Mail.

Die EU-Staaten haben sich für strengere Regeln bei Abgastests von Autos ausgesprochen, wie die Tagesschau berichtet. Somit konnte sich eine Mehrheit der EU-Staaten gegen den Widerstand Deutschlands durchsetzen, das versucht hatte, eine Entscheidung herauszuzögern. Offenbar will sich die Bundesregierung jedoch nicht gegen das Votum stellen.

Ein kürzlich gefälltes Urteil des Verwaltungsgerichtes St. Gallen ist nun in Kraft getreten: ab sofort ist die weitgehende Nutzung von klassischen Strom-Adaptern zum Aufladen von Elektrofahrzeugen in der Schweiz aus Sicherheitsgründen verboten. Das Verbot betrifft alle Adapter, die von schwächeren Dosen auf größere Kupplungen führen.

Bei seiner aktuellen China-Reise steht auch die angekündigte Quote für Elektroautos auf der Agenda von Außenminister Sigmar Gabriel. Offenbar ist ihm nun "ein Deal zur Elektromobilität" gelungen, wie Spiegel online berichtet. Wenn dem so wäre, dürfte das in der deutschen Automobilindustrie für ein großes Aufatmen sorgen.

Im Bereich der urbanen Mobilität haben die Freie und Hansestadt Hamburg und die Daimler AG eine perspektivische Zusammenarbeit vereinbart. Diese umfasst unter anderem die Elektrifizierung von Individual-, Transport- und öffentlichen Personennahverkehr sowie die Ausstattung der car2go Carsharing-Flotte mit Elektrofahrzeugen. Die Kooperation sieht eine Grundsatzvereinbarung (Memorandum of Understanding) vor, welche Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Klaus Entenmann, Vorstandsvorsitzender der Daimler Financial Services AG, kürzlich im Hamburger Rathaus unterzeichnet haben.

Wenn es um Stau und Smog in Innenstädten geht, fällt meist Stuttgart als Negativbeispiel. Dies ist einer der Gründe, warum die Stadtverwaltung der baden-württembergischen Landeshauptstadt entschieden hat, ihren gesamten Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge umzustellen. Nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten hat die Stadt nun ihre erste Großbestellung getätigt und 44 Elektroautos bei Renault geordert.

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