Da die bisherigen Anreize und Förderungen nicht in erhofftem Maße Früchte tragen, soll es nach dem Willen einiger Politiker nun eine Quote für Elektroautos richten. Während die Förderungen sich v.a. an die Bürger richten, nähme eine Quote die Industrie in die Verantwortung. Aktuell mehren sich die Anzeichen, dass die E-Quote eine reale Option der EU-Kommission ist.

In einigen Ländern soll sie kommen, in Deutschland wird v.a. seit dem Diesel-Skandal heftig darüber diskutiert: eine Quote für Elektroautos. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat dies im Wahlkampf aufgegriffen und eine europaweite Quote für E-Autos gefordert. Eine aktuelle Umfrage hat die Menschen gefragt, was sie davon halten – die Ergebnisse machen eine verbreitete Unsicherheit deutlich.

Nach dem Dieselgipfel haben mehrere Automobilhersteller Abwrackprämien herausgegeben. Diese stehen Personen offen, die ihren alten Diesel in Zahlung geben und ein Elektroauto oder auch einen neuen Diesel mit geringerem Schadstoffausstoß anschaffen. Doch bereits heute wollen viele Menschen in Deutschland nicht mehr in neue Diesel investieren.

Seit Anfang 2017 müssen Emobilisten, die ihr Elektroauto auf der Arbeit kostenlos laden können, dies nicht mehr als geldwerten Vorteil versteuern. Allerdings: Wer mit seinem Elektrofahrrad zur Arbeit radelt, wird steuerlich schlechter gestellt als Elektroauto-Fahrer, wie die WirtschaftsWoche berichtet.

Donnerstag, 03 August 2017 06:01

Brüssel baut Elektrifizierung des ÖPNV aus

Mit der Bestellung von 7 E-Bussen bei dem polnischen Hersteller Solaris hat Brüssels größter Verkehrsbetreiber STIB einen weiteren Baustein der städtischen Elektrifizierungspläne gelegt. Erklärtes Ziel der belgischen Hauptstadt und EU-Metropole ist es, noch vor 2030 einen rein elektrischen ÖPNV zu haben.

Die britische Regierung hat das Vorhaben bestätigt, ab 2040 keine Benzin und Diesel betriebenen Fahrzeuge mehr zuzulassen. Hybridfahrzeuge sollen aber weiterhin erlaubt sein – die Medien sprachen zuvor noch von einem Verbot aller Fahrzeuge, die nicht komplett emissionsfrei angetrieben werden. Der Schritt ist Teil eines Milliarden schweren Aktionsplans zur Reduzierung der Luftverschmutzung.

Nachdem Frankreich Anfang des Monats angekündigt hat, ab 2040 keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr zuzulassen, zieht jetzt Großbritannien mit einer gleichlautenden Ankündigung nach. Medienberichten zufolge will die britische Regierung heute ein entsprechendes Vorhaben der Öffentlichkeit vorstellen.

Der Umstieg auf Elektromobilität wird kommen. Unklar ist noch, wann und vor allem wie der E-Motor den Verbrenner vollständig ablösen soll: Bei der Fertigung eines Elektroautos werden viel weniger Teile als bei einem Diesel- oder Benzinfahrzeug benötigt. Das ifo-Institut hat sich dieser Fragestellung angenommen und im Rahmen einer Studie, welche im Auftrag des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) erfolgte, mögliche Auswirkungen durch den Wandel der Antriebstechnik auf den Arbeitsmarkt untersucht.

Mit der Forderung, ab 2030 nur noch abgasfreie Autos zuzulassen, haben die Grünen im Autoland Deutschland eine große Diskussion zwischen den Parteien losgetreten. Aber wie stehen die Menschen zu dieser Forderung? Das Magazin stern hat das Forsa-Institut beauftragt, die Stimmung in der Bevölkerung zu dieser Frage zu ermitteln – erwartungsgemäß haben sich klare Fronten abgezeichnet.

Die Ministerpräsidenten von fünf Bundesländern kamen kürzlich in Berlin zusammen, um über die Themen Diesel und Elektromobilität zu diskutieren. Dabei waren sich die Politiker einig, dass der Verbrennungsmotor noch einige Jahre eine wichtige Rolle für den Verkehrssektor spielen wird. E-Mobilität werde zunächst vor allem bei Flotten große Potentiale im Umwelt- und Klimaschutz bieten.

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