Mittwoch, 11 Oktober 2017 11:10

„Produktionshölle“: Schafft Tesla mit dem Model 3 den Durchbruch?

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Tesla Model 3 Tesla Model 3 Tesla

Nicht nur Tesla setzt große Erwartungen in das Model 3, manche Analysten verknüpfen den Erfolg des neuen Elektroautos gar mit der Zukunft des Unternehmens. Umso mehr werden die aktuellen Produktionsprobleme des kalifornischen Elektroauto-Bauers genauestens verfolgt. Selbst Elon Musk sprach von einer „Produktionshölle“.

Die Produktion des Model 3 weist große Anlaufschwierigkeiten auf: von den geplanten 1.500 Fahrzeugen sind im 3. Quartal 2017 nur 260 vom Band gelaufen. Analysten des Bankhauses Barclay sehen bereits das „revolutionäre Image“ von Tesla in Gefahr und warnen davor, dass Tesla mit dem Model 3 den „iPhone-Moment“ verpassen könnte, wenn die Produktionsschwierigkeiten nicht bald behoben werden können. Ebenso sei das ein schlechtes Zeichen an die Investoren, auch der Aktienkurs verzeichnete einen Rückgang.

Präsentation des Tesla Semi-Trucks erneut verschoben

Der Tesla-Chef dementierte einen Bericht des Wall Street Journals, wonach das Model 3 manuell produziert werde, indem er ein kurzes Video auf Instagram postete, das Produktionsroboter im Einsatz zeigt.

Die Probleme bei der Model 3 Produktion sind auch der Grund dafür, dass die Präsentation des Tesla Trucks nun schon zum zweiten Mal verschoben wurde, diesmal auf Mitte November. Das Model 3 habe aktuell Priorität, erklärte Musk. Zudem will Tesla für gute Schlagzeilen sorgen, indem es Hurrikan-Betroffene mit Batteriepacks versorgt, was ebenso Kapazitäten binde.

Ähnliche Artikel

  • Tesla spricht 700 Kündigungen aus Tesla spricht 700 Kündigungen aus

    Elektroautohersteller Tesla will nach Medienberichten mehrere hundert Stellen streichen. Medienberichte sprechen dabei von 400 bis 700 Arbeitsplätzen. Tesla kommentiert die Zahlen nicht und verweist lediglich darauf, dass die Stellen neu besetzt werden und das Unternehmen weiter wachsen soll.

  • Landesregierung will NRW zum Top-Elektromobilitätsstandort ausbauen Landesregierung will NRW zum Top-Elektromobilitätsstandort ausbauen

    NRW müsse mit Tempo hinein in die Elektromobilität, erklärte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bei der 100-Tage-Bilanz der neuen schwarz-gelben Regierungskoalition. Vor allem als Produktionsstandort für Elektroautos soll sich das bevölkerungsreichste Bundesland einen Namen machen. Große Erwartungen liegen auf der 2018 startenden e.GO-Produktion.

  • Ford und GM wollen mehr Geld in die Elektromobilität investieren Ford und GM wollen mehr Geld in die Elektromobilität investieren

    Ford hat bereits vor einiger Zeit seine Absicht verkündet, Marktführer im Bereich Elektroautos zu werden. Für seine Elektromobilitätsoffensive hat der US-Konzern 4,5 Milliarden Dollar eingeplant – was offenbar nicht mehr als ausreichend erachtet wird, denn Ford will seine Investitionen in die E-Mobilität aufstocken. Eine ähnliche Ankündigung kommt zeitgleich aus dem Hause GM.

Schreibe einen Kommentar

Das eMobilitätOnline-Redaktionsteam freut sich ausdrücklich über Anregungen und Kommentare von Lesern. Jedoch behalten wir uns vor eingestellte Kommentare zu editieren und ggf. zu löschen, wenn diese gegen den allgemeinen Umgang verstossen. Es gelten die Nutzungsbedingungen von eMobilitätOnline: http://www.emobilitaetonline.de/nutzungsbedingungen

Premiumanbieter der Woche

 Ladestationen Elektroauto

Buchtipp

2017 07 PHOENIX CONTACT

Unsere Medienpartner

Newsletter

Sie wollen nichts mehr verpassen?
Hier unsere Newsletter abonnieren und Sie sind immer rundum informiert!