Donnerstag, 12 Oktober 2017 09:05

e.GO Mobile und ZF bringen E-Bus mit Automatisierungsfahrplan auf den Markt

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
v.l.n.r.: Thorsten Gollewski (ZF), Günther Schuh (e.GO) und Serkan Arslan (Nvidia) vor dem e.GO Mover auf der GPU Technology Conference in München v.l.n.r.: Thorsten Gollewski (ZF), Günther Schuh (e.GO) und Serkan Arslan (Nvidia) vor dem e.GO Mover auf der GPU Technology Conference in München e.GO Mobile GmbH

Im Rahmen der NVidia GPU Technology Conference in München hat Professor Günther Schuh, CEO der e.GO Mobile AG, gestern die Markteinführungspläne zum E-Bus e.GO Mover vorgestellt. Die Serienproduktion des kompakten Elektrobusses soll bereits 2019 starten, Vorbestellungen sind ab sofort möglich.

Der e.GO Mover, der in etwa so groß wie ein Bulli ist, soll bis zu 15 Personen transportieren können und bis zu 10 Stunden elektrisch unterwegs sein können – eine Range Extender-Version ist ebenfalls in Planung. Die Basisversion des "People Movers" werde voraussichtlich zu einem Preis ab circa 60.000 Euro zzgl. MwSt. verkauft, erklärte das Unternehmen. Der E-Bus soll einen wirtschaftlichen on demand-Verkehr ermöglichen und so den klassischen ÖPNV erweitern.

2018 kommen die ersten Testfahrzeuge auf die Straße

Die Basisversion des e.GO Mover ist 2,50 Meter hoch und wird von einem Busfahrer gefahren (Level 0 Automatisierung) – und soll Städte und Gemeinden sukzessive auf den autonomen Fahrbetrieb ohne Fahrer vorbereiten. Zudem soll es eine 1,95 Meter hohe Version für Privatkunden, Handwerker und Einzelhändler geben. 

Die in Gründung befindliche e.GO MOOVE GmbH, ein Joint Venture der e.GO Mobile AG und der Zukunft Ventures, einem Tochterunternehmen des Technologiekonzerns ZF Friedrichshafen AG, will 2019 bereits 400 People Mover auszuliefern, 2020 3.000 und 2021 dann 15.000 Fahrzeuge. Städte und Kommunen können ab sofort Testflotten vorbestellen und bereits 2018 erste Primotypen erproben. Spätestens 2021 möchte die e.GO MOOVE GmbH in Kooperation mit NVidia den People Mover hochautomatisiert fahrend – ohne Fahrer (Level 4) – anbieten. ZF liefert für den e.GO Mover die notwendigen Sensoren, den elektrischen Antrieb sowie unter anderem Achsen, Bremsen und Lenkung.

Ähnliche Artikel

  • ZF stellt Versuchsträger für elektrischen Zentralantrieb von Hoch- und Niederflurbussen vor ZF stellt Versuchsträger für elektrischen Zentralantrieb von Hoch- und Niederflurbussen vor

    Der Technologiekonzern ZF Friedrichshafen hat mit ersten Praxistests seines speziell für Stadtbusse entwickelten Elektroantrieb begonnen. Das "CeTrax" genannte Modell wurde vor etwa einem Jahr als Prototyp bereits auf der Hannoveraner Nutzfahrzeug-IAA vorgestellt – die nun fertige fahrfähige Version in Form des Versuchsträgers verfügt über eine Höchstleistung von 300 Kilowatt und über ein Drehmoment von bis zu 4.400 Newtonmetern.

  • Landesregierung will NRW zum Top-Elektromobilitätsstandort ausbauen Landesregierung will NRW zum Top-Elektromobilitätsstandort ausbauen

    NRW müsse mit Tempo hinein in die Elektromobilität, erklärte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bei der 100-Tage-Bilanz der neuen schwarz-gelben Regierungskoalition. Vor allem als Produktionsstandort für Elektroautos soll sich das bevölkerungsreichste Bundesland einen Namen machen. Große Erwartungen liegen auf der 2018 startenden e.GO-Produktion.

  • ZF und Baidu kooperieren bei autonomen Fahren ZF und Baidu kooperieren bei autonomen Fahren

    Die ZF Friedrichshafen AG und das chinesische Internetunternehmen Baidu haben eine strategische Zusammenarbeit geschlossen. Die Kooperation soll insbesondere in den Bereichen autonomes Fahren und Telematik sowie bei verschiedensten Mobilitätsdienstleistungen erfolgen. Als Ziel sollen insbesondere für den chinesischen Markt Lösungen für das autonome Fahren entwickelt werden.

Schreibe einen Kommentar

Das eMobilitätOnline-Redaktionsteam freut sich ausdrücklich über Anregungen und Kommentare von Lesern. Jedoch behalten wir uns vor eingestellte Kommentare zu editieren und ggf. zu löschen, wenn diese gegen den allgemeinen Umgang verstossen. Es gelten die Nutzungsbedingungen von eMobilitätOnline: http://www.emobilitaetonline.de/nutzungsbedingungen

Premiumanbieter der Woche

Beratung Elektromobilität

Buchtipp

2017 07 PHOENIX CONTACT

Unsere Medienpartner

Newsletter

Sie wollen nichts mehr verpassen?
Hier unsere Newsletter abonnieren und Sie sind immer rundum informiert!