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Das elektrisch betriebene Leichtbaufahrzeug KULAN wiegt nur etwa 300 kg, trägt aber Lasten von bis zu einer Tonne.
Jürgen Jeibmann/Fraunhofer IWU

Das elektrisch betriebene Leichtbaufahrzeug KULAN wiegt nur etwa 300 kg, trägt aber Lasten von bis zu einer Tonne.

"KULAN": Die vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU koordinierte sächsische Initiative POLY-LAB.NET hat ein elektrisch angetriebenes Leichtbau-Lastenfahrzeug für die Landwirtschaft entwickelt (siehe Bild). Ziel war es zu zeigen, welche Gewichtseinsparungen mit innovativen Leichtbautechnologien und modernen Werkstoffen im Nutzfahrzeugbereich möglich sind. Dies scheint gelungen zu sein: Der KULAN wiegt nur rund 300 Kilogramm, kann aber Lasten bis zu 1000 Kilogramm transportieren – und ist nebenbei auch gleich zum Preisträger im bundesweiten Wettbewerb "Deutschland Land der Ideen 2014/15" gekürt worden. Der Akku soll bis zu 6 Stunden Betrieb bzw. 300 Kilometer Strecke ermöglichen. Das innovative Elektrofahrzeug wird auf der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Zukunft des Elektro-Saabs scheint derzeit mehr als fraglich. Das Unternehmen National Electric Vehicle Sweden (NEVS), das den Traditionsautobauer 2012 übernommen hat, steckt offenbar in großen finanziellen Schwierigkeiten. (eMobilitätOnline berichtete) Auch wenn ein von einem Zulieferer gestellter Insolvenzantrag scheinbar gerade wieder widerrufen wurde, ist der Liquiditätsengpass noch nicht überwunden. Das Unternehmen erklärte, dass es genügend Vermögenswerte gebe und aktuell Gespräche mit großen asiatischen Automobilherstellern laufen.

VDI Themenradar Automobil: Die monatliche Umfrage hat im Juli Technologie-Strategien zum Thema gehabt, die in den kommenden 10-15 Jahren das größte Potenzial für eine Verminderung des verkehrsbedingten CO2-Ausstoßes haben. Die Mehrheit der Befragten (61,3 Prozent) sieht dabei die Hybrid-Technologie ganz vorne. Fortschritte bei Verbrennungsmotoren halten nur etwas mehr als ein Fünftel (21,6 Prozent) für aussichtsreich, in der Verbreitung von Elektroautos sehen gar nur 17,1 Prozent eine erfolgversprechende Strategie, die verkehrsbedingten CO2-Emissionen zu reduzieren. Auch wenn diese Zahlen teils anderen Umfrageergebnissen widersprechen – hier muss wohl noch Einiges an Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden...

Das hat sich der Volkswagen-Konzern wohl auch gedacht: Mit seiner diese Woche angelaufenen „Mythbuster"-Kampagne auf Youtube will VW auf unterhaltsame Weise verbreitete Vorurteile und vermeintliche Nachteile von Elektroautos widerlegen.

VCD-Umweltliste 2014/2015: Das Gesamtranking der umweltfreundlichsten PKW-Modelle enthält auch in diesem Jahr keine reinen Elektroautos - und eine Kaufempfehlung an Privatkunden mag der Automobilclub derzeit auch nicht aussprechen... (eMobilitätOnline berichtete)

Knapp 650 Kilometer Reichweite für den Tesla Roadster: Elon Musk hat angekündigt, dass es für den zwischen 2008 und 2012 produzierten Elektrosportler eine neue Austauschbatterie geben wird, die stolze 400 Meilen Reichweite (knapp 650 km) ermöglichen soll – weitere Informationen oder Preise wurden nicht genannt. Mit der Original-Batterie können 245 Meilen Reichweite erzielt werden.

Und wer seinen Tesla unterwegs aufladen möchte, kann dies an den mittlerweile 56 europäischen Superchargern tun – 15 davon stehen in Deutschland.

Elektroautos mit Blaulicht: Die Madrider Polizei hat im Rahmen ihrer Flottenumstrukturierung zwei Elektroautos von Renault in ihren Fuhrpark mit aufgenommen. Die E-Autos sollen in der Umwelteinheit zum Einsatz kommen. Die spanische Hauptstadt und Renault haben einen scheinbar zunächst auf ein Jahr beschränkten Vertrag geschlossen, der vorsieht, fast 40 Prozent der Polizeifahrzeuge durch modernere und saubere Modelle zu ersetzen.

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