Donnerstag, 13 Juli 2017 21:23

Wochenrückblick KW28: Elektroauto-Rekord +++ Brückentechnologie? Nein danke! +++ teure Parkplatzsuche +++

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Was passiert, wenn die Geschwindigkeitsbegrenzungssoftware entfernt wird, hat der Autobauer Lucid Motors mit seinem Modell Air demonstriert...und dabei nach eigenen Angaben mit fast 380 km/h einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Elektroautos aufgestellt. Das luxuriöse Elektroauto Lucid Air soll 2019 zu Preisen ab 100.000 Euro auf den Markt kommen.

Im ersten Halbjahr 2017 wurden in Deutschland 10.189 rein batteriebetriebene Elektroautos neu zugelassen. 

Laut Bafa-Zwischenbilanz wurden Stand 30. Juni 23.024 Anträge auf Umweltbonus gestellt: 13.083 für Elektroautos, 9.937 für Plug-ins und 4 für Brennstoffzellenfahrzeuge. Die meisten Anträge kamen aus dem Süden der Republik und stammen von Unternehmen.

Renault sieht sich weiterhin als Marktführer in Deutschland: In den ersten 6 Monaten konnten die Franzosen 2.802 rein elektrisch betriebene Pkw und leichte Nutzfahrzeuge absetzen, rund 1.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei 2.429 davon handelte es sich um den Renault ZOE.

In Österreich kamen im ersten Halbjahr 2017 rund 33 Prozent mehr Elektroautos und 120 Prozent mehr Plug-in-Hybride als in den ersten 6 Monaten des Vorjahres neu auf die Straßen. 

Die Juni-Zulassungen haben in Norwegen zu einem besonderen Umstand geführt: Erstmals wurden mehr elektrifizierte Pkw neu zugelassen als reine Verbrenner. Ist das die Wende?

In Rom hat Nissan eine sportliche Aktion gestartet: Wer auf einem stromerzeugenden Fahrrad mindestens 10 Minuten strampelt, bekommt einen Rabatt bei Kauf eines Nissan Leaf sowie 2 Jahre Gratis Fahrstrom. Hört sich lohnenswert an... 

Rolls-Royce will offenbar die Hybridtechnologie überspringen und direkt auf Elektroautos setzen. Bis der erste Elektro-Rolls vom Band rollt, dürfte es aber noch etwas dauern.

Früher kommt der E-Sprinter von Mercedes – und zwar aus Düsseldorf

Eine neue Studie von INRIX hat die volkswirtschaftlichen Kosten der Parkplatzsuche untersucht –und das Ergebnis ist erstaunlich: durchschnittlich sollen Autofahrer in deutschen Städten 41 Stunden pro Jahr mit der Parkplatzsuche  verbringen, was pro Autofahrer im Jahr Mehrkosten in Höhe von 896 Euro verursachen soll. Also wenn das kein Argument für Elektroautos ist, v.a. wenn Gemeinden Parkprivilegien gewähren...

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